Die Räumlichkeiten des HFMRC umfassen zwei miteinander verbundene Gebäuden mit Büros, Seminarraum, Aufenthaltsräumen, Laboren und Technikräumen für Gebäude und Geräte.
Zusätzlich nutzen wir den Zugang zu Mechanik-, Elektronik-, Additive Fertigungs- und Kunststoffwerkstätten des Zentrums für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik, sowie anderen bildgebende Verfahren und IT-Infrastruktur der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin.
MAGNETOM 7T Plus
Dieses Gerät ist der Ganzkörper-MR Scanner mit dem stärksten Magnetfeld Österreichs und ist das Aushängeschild des HFMRC.
Durch das hohe Magnetfeld werden genauere Bilder, schnellere Untersuchungen oder gänzlich neue Messmethoden ermöglicht. Um dieses Potenzial voll ausschöpfen zu können forschen wir daran, die technischen Herausforderungen, die das hohe Magnetfeld mit sich bringt, zu überwinden.
| Komponente | Spezifikation |
|---|---|
| Magnet | B = 7 T, supraleitend |
| Hersteller | Siemens Healthineers |
| Betriebssystem | Syngo VE11C |
| RF-Architektur | 1H und X-Kerne (2H, 31P, 23Na, 13C, 19F, …) 32 Empfangskanäle Umschaltung zwischen Einzelsender und parallelem Senden (8 Kanäle à 1 kW) möglich |
| Gradienten | Gmax = 70 mT/m dG/dtmax = ?? T/(m⋅s) |
| optionaler Mikroskopie-Gradienteneinschub | Gmax = 750 mT/m dG/dtmax = 1500 T/(m⋅s) |
| Peripheriegeräte | EKG, Fingerpuls-Detektor (Herzschlag), Atmungsgurt |
3 Tesla MAGNETOM PRISMAfit
Neue Methoden und Studien bei klinischer Feldstärke
An diesem Gerät entwickeln und testen wir neue Methoden und führen Studien durch, die durch seine spezielle Forschungsausstattung ermöglicht werden.
| Komponente | Spezifikation |
|---|---|
| Magnet | B = 3 T, supraleitend |
| Hersteller | Siemens Healthineers |
| Betriebssystem | Syngo XA60 |
| RF-Architektur | 1H und X-Kerne (2H, 31P, 23Na, 13C, 19F, …) Tim 4G |
| Gradienten | Gmax = 80 mT/m dG/dtmax = 200 T/(m⋅s) |
| Peripheriegeräte | EKG, Fingerpuls-Detektor (Herzschlag), Atmungsgurt |
3 Tesla MAGNETOM PRISMA
| Komponente | Spezifikation |
|---|---|
| Magnet | B = 3 T, supraleitend |
| Hersteller | Siemens Healthineers |
| Betriebssystem | Syngo XA60 |
| RF-Architektur | nur 1H, Tim 4G |
| Gradienten | Gmax = 80 mT/m dG/dtmax = 200 T/(m⋅s) |
| Peripheriegeräte | EKG, Fingerpuls-Detektor (Herzschlag), Atmungsgurt |
- Vektornetzwerkanalysatoren
- Testanschlusssysteme für Hochfrequenzspulen, die den Anschluss am MR Scanner simulieren.
- Signalgeneratoren, Oszilloskope, Lötstationen, Reflow-Ofen
- Mechanische Geräte (Standbohrmaschine, div. Kleingeräte)
- Chemikalien und Feinwaage zum Phantombau
- LCP 3D Drucker
- FDM 3D Drucker Ultimaker 3 (Dual Extruder für Stützmaterial; Bauraum 215 x 215 x 200 mm3; Schichtdicke 0.4-0.02 mm; Print-Material PLA, PVA, ABS, CPE, Nylon; Software Cura)
Weitere spezialisierte 3D Drucker, eine große Mechanikwerkstatt, sowie ein Kunststofflabor stehen am Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik zur Verfügung.
Am 7 Tesla MR Scanner ist eine Umschaltung für höchstauflösende MR-Bildgebung bis in den Mikroskopiebereich (< (100 µm)3 für kleine Objekte und ex vivo Gewebe ähnlich wie in präklinischen Systemen möglich.
Die Entwicklung dieser Zusatzkomponente beruht auf einer Forschungskooperation und ist nicht kommerziell verfügbar.
Hardwareausstattung:
- ultrastarkes Mikrogradientensystem, das auf der Patientenliege positioniert wird;
- Gmax = 750 mT/m;
- dG/dtmax = 1500 T/(m s);
- verfügbarer Innendurchmesser: d = 90 mm; - sensitive, Objektgröße-angepasste Hochfrequenzspulen mit innen verfügbaren Öffnungsdurchmessern bis 72 mm;
- Anschluss- und Umschaltkomponenten für Wasserkühlung, Stromversorgung und Sensorik;
- separate PC-Konsole mit Syngo-Nutzeroberfläche;
- MR Scanner-unabhängige Temperaturüberwachung.
Für die Neuromodulation mittels Transkranieller Magnetstimulation stehen folgende Geräte zur Verfügung:
- MRi-B91 MR-compatible TMS-coil (Magventure)
- MagProX100 stimulator (Magventure)
- 3 x 7-channel TMS-compatible RF coils
- Neuronavigation with a Polaris Spectra infrared camera (NDI, Waterloo, Canada)
Am HFMRC werden leistungsfähige GPU und CPU Server eingesetzt, für rechenintensivere Anwendungen steht auch der MeduniWien Science Cluster zur Verfügung.
Für Datenspeicherung, -austausch, -sicherung und -archivierung stehen die Serviceleistungen des ITSC zur Verfügung.