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[in German:] „Linking research and Patients Needs“: MedUni Wien erfolgreich

[in German:] (Wien, 27-06-2011) Mit der Ausschreibung unter dem Titel “Linking Research and Patients Needs” setzte der Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds (WWTF) einen Schwerpunkt an der Schnittstelle zwischen Labor und Klinischer Forschung. Sechs der acht geförderten Projekte kommen von WissenschafterInnen der MedUni Wien.

Der Call war mit insgesamt 83 Projektanträgen von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und mit einem Gesamtantragsvolumen von knapp 50 Mio. Euro 10-fach überzeichnet. WissenschafterInnen der MedUni Wien überzeugten dabei mit sechs von acht Siegerprojekten. Die einzelnen Förderungen betragen zwischen 250.000 und 800.000 Euro, die Projektlaufzeiten drei bis vier Jahre.

Gefördert werden nun Forschungsvorhaben der MedUni Wien zu einer neuartigen Impfung gegen Humane Papillomaviren (Reinhard Kirnbauer), zu einer Behandlungsstrategie gegen akutes Lungenversagen auf Intensivstationen (Peter Petzelbauer), die in-vivo Evaluierung neuartiger Techniken zur Knorpelrekonstruktion (Stephan Domayer), Behandlungsstrategien gegen Melanom (Stephan Wagner), Frühdiagnose des Grünen Stars (Clemens Vass) und der Ersatz fehlender neuronaler Antriebsmechanismen nach Rückenmarksschäden durch Stimulation über Hautelektroden (Winfried Mayr).

Mit der seit 2007 existierenden Fördermöglichkeit "Linking Research and Patients' Needs" werden vor allem Projekte gefördert, welche die Interaktion von Labor und Klinik vorantreiben sollen. "Die zentrale Herausforderung dabei ist es, jene Erkenntnisse, die in der Grundlagenforschung gewonnen werden, besser für die Betreuung von PatientInnen und die Bekämpfung von Krankheiten nutzen zu können", so Michael Stampfer, Geschäftsführer des WWTF.

Markus Müller, Leiter des Forschungssupports der MedUni Wien zeigt sich erfreut über den Erfolg, sieht aber auch die Notwendigkeit die Förderung der Klinischen Forschung weiter auszubauen: „WWTF und FWF haben zuletzt mit ihren Ausschreibungen in diesem Forschungsfeld wichtige Akzente gesetzt. Die Fülle an Anträgen zeigt aber, dass es noch größeren Förderbedarf für klinische Forschungsprojekte gibt.“

Die geförderten Projekte:
"Second generation human papillomavirus (HPV) vaccine for broad-spectrum protection against HPV-induced skin and mucosal neoplasia", Reinhard Kirnbauer (MedUni Wien), 4 Jahre, 800.000,-

"A new treatment concept for lung injury", Peter Petzelbauer, (MedUni Wien), 3 Jahre, 492.800,-

"Quantitative MRI assessment of cartilage glyco-saminoglyacan content in the ankle", Stephan E.R. Domayer (MedUni Wien), 3,5 Jahre, 508.800,-

"Serum-Autoantibody testing for early diagnosis of Breast Cancer", Andreas Weinhäusel (Austrian Institute of Technology - AIT), 3 Jahre, 579.300,-

"Enhanced Therapy for Liver Malignancies based on Optimised Secondary Particle Radiotherapy and Bio-pharmacokinetic Modelling", Claudia Kuntner (Austrian Institute of Technology - AIT), 3 Jahre, 806.600,-

"Tumor-infiltrating CD20+ B cells: Promoters of human melanoma?", Margarita Maurer, Stephan Wagner (MedUni Wien), 3 Jahre, 767.400,-

"The relation between retinal and optic nerve head parameters and circumpapillary retinal nerve fiber layer profile", Clemens Vass (MedUni Wien), 3 Jahre, 265.500,-

"Augmentation of residual neural control by non-invasive spinal cord stimulation to modify spasticity in spinal cord injured people", Ursula Hofstötter, Winfried Mayr (MedUni Wien), 4 Jahre, 710.000,-