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[in German:] MedUni Wien unterstützt Suizid-Aufklärungskampagne

[in German:] (Wien, 10-09-2011) Anläßlich des Suizidpräventionstages wurde heute, 10. September, in Graz eine aufklärende Plakatkampagne gegen Suizid präsentiert. Das Zentrum für Public Health der MedUni Wien sowie die Wiener Werkstätte für Suizidforschung begleiten die Plakataktion mit einer wissenschaftlichen Studie. Ziel der Studie ist Grundlagen für weitere Österreichweite Aktionen zu erforschen.

Die Steiermark weist die höchste Suizidrate Österreichs aus. Daher hat die „TelefonSeelsorge Graz – Notruf 142“ gemeinsam mit der Volker Paul Goditsch-Stiftung „WEIL – Weiter im Leben“ im April dieses Jahres für die Dauer von zwei Monaten eine aufklärende Plakatkampagne zum Thema Suizid durchgeführt, die das Zentrum für Public Health (Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin) der MedUni Wien sowie die Wiener Werkstätte für Suizidforschung mit einer wissenschaftlichen Studie begleiteten.

Ziel der Studie ist es, die Wirkung der Kampagne auf die Öffentlichkeit zu analysieren und zu eruieren, ob sich durch die Plakataktion die Zahl der Anrufe zum Thema „Suizid“ bzw. die Zahl der Anrufer mit Suizidgedanken oder -ankündigungen bei der TelefonSeelsorege Graz im Vergleich zu anderen Bundesländern erhöht hat. Ebenso wird untersucht, ob sich dabei die Gespräche selbst hinsichtlich ihrer Struktur, ihres Verlaufes oder ihrer Thematik verändert haben und ob die Kampagne bei bestimmten Teilen der Bevölkerung auf höhere Resonanz gestoßen ist. Aus der Studie erhofft man sich Aufschlüsse darüber, wie zukünftige Kampagnen zur Suizidprävention optimiert werden können. Erste Ergebnisse werden im Herbst erwartet.

„142 wählen und gleich drüber reden“
Inhalt des Plakats ist zum einen der Slogan „Es gibt viele Gründe, das Leben zu lieben“ sowie ein Button mit dem Satz „Wenn sie gerade keinen Grund finden: 142 wählen und gleich drüber reden.“