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[in German:] 5 Jahre Anna Spiegel Forschungsgebäude

[in German:] (Wien, 24-09-2015) Die an der MedUni Wien betriebene Grundlagenforschung gehört seit vielen Jahren zur internationalen Weltspitze. Ein wichtiger Faktor für diesen Erfolg sind die im Anna Spiegel Forschungsgebäude befindlichen Labors, in denen fächerübergreifend Grundlagenforschung auf Top-Niveau betrieben wird, mit dem Ziel, die neuesten Forschungsergebnisse ohne Umwege sofort in den klinischen Bereich zu integrieren. Jetzt feiert das erste Objekt, das an der MedUni Wien ausschließlich der Forschung gewidmet ist, seinen 5. Geburtstag.

Im Anna Spiegel Forschungsgebäude, das auch als „Center of Translational Research“ bezeichnet wird, wird auf vier Ebenen und insgesamt 8.000 Quadratmetern Disziplinen übergreifende Forschung betrieben. Die Forschungslabors wurden erstmals räumlich eng aneinandergekoppelt, um einen ständigen Austausch zwischen den Forscherinnen und Forschern zu ermöglichen.

Labors der Kinderklinik, der Dermatologie, der Medizinisch-chemischen Labordiagnostik, der Onkologie, der Kardiologie, Nephrologie oder der Chirurgie finden sich im Laborgebäude Tür an Tür. Der Grund: Die WissenschafterInnen dieser Teams arbeiten in vielen Bereichen an ähnlichen Fragestellungen.

Drei Kerneinheiten, die so genannten „Core Facilities“ stehen den unterschiedlichen Fachgebieten mit hochmoderner Ausstattung zur Verfügung: Die Core Facility Imaging ist u.a. mit Laser Scan Mikroskopen sowie Fluoreszenzmikroskopen und Durchlichtmikroskopen ausgestattet. Das ermöglicht hochauflösende Darstellungen der Zellebene. Die Core Facility Genomics wiederum ist eine Serviceeinrichtung mit dem Ziel, genetische Ursachen weit verbreiteter Erkrankungen mittels Hochdurchsatz-Analysen zu charakterisieren. Die dritte zentrale Einheit ist die Durchflusszytometrie (Core Facility Flow Cytometry), für die Charakterisierung und die High-Speed Sortierung zellulären Materials.

Die Tierhaltung im Anna Spiegel Forschungsgebäude ist Teil des Departments für biomedizinische Forschung. Die Haltung der Mäuse erfolgt unter standardisierten spezifisch pathogenfreien Konditionen (SPF) mit limitiertem Zugang für WissenschafterInnen. Dort wird eine Vielzahl von genetisch veränderten Mausstämmen für die medizinische Forschung gezüchtet und für weitere Versuche an die anderen Tierhaltungen des Departments ausgegeben.

Diese optimierten Haltungsbedingungen machen Versuchsergebnisse besser interpretierbar. Dies führt direkt zu einer Reduktion der Tierzahlen.
Die Einrichtung bietet außerdem Labore an die über Schleusensysteme und spezielle Lüftungstechnik von der Außenwelt abgeschnitten sind. Dort können Versuche an Mäusen bis hin zur biologischen Sicherheitsstufe 3 gefahrlos durchgeführt werden.

Termin: 5 Jahre Anna Spiegel Forschungsgebäude

Freitag, 25. September 2015, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Symposium, Anna Spiegel Forschungsgebäude, Seminar Room CeMM, Floor 8, Lazarettgasse 14, 1090 Wien.

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