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[in German:] Alexandra Kautzky-Willer erhält Gabriele-Possanner-Staatspreis

[in German:] (Wien, 11-12-2015) Alexandra Kautzky-Willer, Expertin für Gendermedizin der MedUni Wien, wurde vom Wissenschaftsministerium mit dem Gabriele-Possanner-Staatspreis 2015 ausgezeichnet.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) vergibt den Gabriele Possanner-Staatspreis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die durch ihre Arbeit einen Beitrag zur Förderung der Geschlechterforschung in Österreich leisten. Der Staatspreis wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben, zum Gedenken an die erste Verleihung eines akademischen Grades an eine Frau durch eine Universität in Österreich. Gabriele Possanner gilt als Pionierin und Vorkämpferin für berufliche Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft. Für die Nostrifizierung an der medizinischen Fakultät der Universität Wien im Jahr 1897 musste sie alle "schweren Prüfungen", die sie davor schon einmal zur Erlangung des Doktorates an der Universität Zürich erfolgreich absolviert hatte, an der Universität Wien ein zweites Mal ablegen.

Zur Person
Alexandra Kautzky-Willer ist – seit 2010 – die erste Professorin für Gender Medicine in Österreich. Sie ist Expertin auf dem Gebiet Endokrinologie und Stoffwechsel, wo geschlechtsspezifische Unterschiede besonders auffällig sind. Nach Promotion (1988) und Abschluss der Facharztausbildung „Innere Medizin“ (1996) habilitierte sie sich 1997 an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien. Von 2002 an war Kautzky-Willer Leiterin der Diabetes-, Lipid-, und Adipositasambulanz, seit 2010 ist sie Leiterin der Gender Medicine Unit und seit 2014 Stellvertretende Leiterin der Universitätsklinik für Innere Medizin III.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem: Schwangerschaftsdiabetes, Geschlechtsspezifische Aspekte bei Adipositas, Geschlechtsspezifische Aspekte bei metabolischem Syndrom und Geschlechtsspezifische Aspekte bei Diabetes mellitus Typ 2. Im Wintersemester 2015/16 absolvierte sie eine Gastprofessur an der Universität Bielefeld.