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[in German:] Anästhesie: Teilbereiche verbinden – für mehr Patientensicherheit

[in German:] (Wien, 07-11-2011) - Komplexer werdende operative Eingriffe bei PatientInnen mit zunehmendem Lebensalter und bestehenden Risikofaktoren erfordern neue Zielsetzungen im Fach Anästhesiologie und Intensivmedizin. Am Beispiel der interventionellen Beatmungstherapie zeigt Klaus Markstaller, Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Anästhesie und Intensivmedizin an der MedUni Wien, in seiner Antrittsvorlesung am 14. November 2011 (11:00 Uhr, Hörsaalzentrum, Saal 2) auf, wie wichtig es ist, die verschiedenen Teilbereiche der Anästhesie miteinander zu verbinden, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten.

Markstaller: „Ein Erkenntnisgewinn von grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten über neue diagnostische Techniken, wie zum Beispiel dynamische Computer-Tomographie-Aufnahmen oder nicht-invasive bildgebende Techniken, ist wirkungsvoll, um eine größtmögliche Patientensicherheit im gesamten Umfeld der Operation zu gewährleisten. Internationale sowie interdisziplinäre Forschungsstrukturen helfen mit, die langfristige Überlebensrate und Lebensqualität nach großen chirurgischen Eingriffen zu verbessern.“

Anschließend an die Antrittsvorlesung findet ebenfalls im Hörsaalzentrum das wissenschaftliche Symposium „Neue Aspekte aus der Forschung: Diagnostik-Therapie-Akutes Lungenversagen“ statt (14. November, 14 bis 17:30 Uhr).

Zur Person
Klaus Markstaller ist Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Anästhesie und Intensivmedizin an der MedUni Wien. 2004 hablitierte er im Fach Anästhesiologie. Markstaller ist u.a. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der European Society of Anesthesiologists (ESA). Der gebürtige Nürnberger erhielt bereits diverse Forschungspreise und ist neben seiner eigenen Publikationstätigkeit auch als Gutachter bzw. Herausgeber wissenschaftlicher Fachjournale tätig. Außerdem ist er Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung.