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[in German:] Best Manuscript Award für Mariann Pavone-Gyöngyösi

[in German:] (Wien, 09-11-2015) Mariann Pavone-Gyöngyösi, Herzspezialistin der MedUni Wien, wurde vom Top-Journal Circulation Research mit dem Best Manuscript Award ausgezeichnet. Ihre Studie über die fehlende Wirkung von intrakoronarer „Stammzellentherapie“ mit den körpereigenen Knochenmarkzellen in der Akutphase eines Herzinfarktes war eine der fünf besten heuer in diesem Journal veröffentlichten Studien.


Das von der American Heart Society herausgegebene Circulation Research gilt als eine der renommiertesten Kardiologie-Fachzeitschriften der Welt. Die Auszeichnung mit dem Best Manuscript Award, der jedes Jahr an die fünf besten Publikationen geht, begründet die Redaktion so: "Your article has met high standards of scientific excellence in terms of novelty, impact, and methodology; it has been widely read online following publication, and represents some of the very best work published in Circulation Research."

Die in einigen europäischen Ländern, im Rahmen von klinischen Studien, angewandte intrakoronare Zell-Therapie mit mononuklearen Zellen aus dem Knochenmark kurz nach einem Herzinfarkt zeigt in ihrer derzeit eingesetzten Form keine Verbesserung bei der Pumpleistung oder bei der Regeneration des Herzens nach einem derartigen Vorfall.

» Presseaussendung der MedUni Wien zur Studie

Zur Person
Mariann Gyöngyösi wurde in Kecskemet, Ungarn, geboren, seit 2002 ist sie österreichische Staatsbürgerin. Sie studierte Medizin an der Universität Szeged, Ungarn, und promovierte im Jahr 1984 zum Doktor der Medizin „Summa cum laude“. 1991 legte sie die Prüfung zum Facharzt für Innere Medizin und 1994 für das Additivfach Kardiologie ab. Weiters verfasste sie eine PhD-Dissertation (1995). Zwischen 1989 und 1990 war sie Gastärztin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt, Deutschland. Zwischen 1995 und 2000 arbeitete sie an der Abteilung Kardiologie der MedUni Wien als Stipendiatin (Ungarisches Eötvös Stipendium, Tempus Individual Mobility Grant, Pfeiffer Stipendium und Trainings-und Forschungsstipendium der European Society of Cardiology) und im Molekularbiologie Labor in Creteil, France (INSERM U-99). 2002 erlangte sie die Habilitation für Kardiologie an der MedUni Wien.

Sie ist Trägerin mehrerer Auszeichnungen. Unter anderem konnte sie den Billroth-Preis der Österreichischen Ärztekammer( 2006) und Preise der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (2001, 2002, 2007, 2009, 2015), den Researcher of the Month der MedUni Wien (2010) und Winner of Session Frontiers in Basic Science of the European Society of Cardiology (2012) entgegennehmen.

Seit 2010 leitet sie ein Labor für experimentelle invasive Kardiologie und Molekularbiologie an der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin II. Sie leitet zahlreiche wissenschaftliche Projekte mit internationalen Kooperationen (über 2,5 Mio. Euro eingeworbene Forschungsgelder), und sie ist die nationale Koordinatorin von 3 EU-Projekten (LifeValve, Fibro-Targets, Science).