Skip to main content

Detailsite

[in German:] „Bridges for CHILD“

[in German:] (Wien, 15-11-2011) Die Lebenserwartung eines Kindes mit einer schweren Erkrankung hängt auch davon ab, wo es in Europa geboren wird. Ziel einer von der europäischen Kommission geförderten Konferenz am 17. und 18. November in Wien ist eine Verbesserung der medizinischen Versorgung schwerkranker Kinder in den neuen Mitgliedsstaaten der EU, in Kandidatenländern sowie im Westbalkan.

 

Die Konferenz heißt „Bridges for CHILD“, wobei CHILD auch für: Combating/Counteracting-Health Inequalities in –Life-threatening- Diseases steht. Diese lebensbedrohlichen Krankheiten umfassen Erkrankungen des Herzens, der Lunge, der Leber oder der Niere, aber auch Blut- und Knochenmarkserkrankungen. Themenschwerpunkte der Diskussionsrunden sind unter anderem die Verbesserung der Versorgung herzkranker Kinder im Kosovo, überregionale Kooperationen zwischen großen Pädiatrischen Zentren in Europa und die Auswirkungen der für 2012 erwarteten Directive on Patients´ Rights in Cross-Border Health Care, die den grenzüberschreitenden Zugang zu ärztlicher Versorgung innerhalb der EU neu regeln wird.

„Die Konferenz bietet ein Forum für eine offene interdisziplinäre und multiprofessionelle Diskussion sowie die Möglichkeit zur Netzwerkbildung. Sie soll das Fachwissen von ExpertInnen im universitären und extra-universitären Bereich nutzen, um den bestehenden Ungleichheiten entgegenzuwirken, unter anderem durch die Entwicklung von Mentoring- und Twinning-Programmen“, sagen die Veranstalter Ulrike Salzer-Muhar und Christoph Aufricht von der von Arnold Pollak geleiteten Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien. Bei einem Twinning-Programm arbeiten zwei Institutionen zusammen - die eine lehrt, die andere lernt.

Service: „Bridges für CHILD“
Donnerstag 17. November (14 – 19.45 Uhr) und 18. November 2011 (9 – 18.00 Uhr), Vienna Hilton Danube Hotel. Infos: www.eimsed.com.