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[in German:] "Die Kunst der Toleranz"

[in German:] (Wien, 11-11-2013) Transplantierte Organe werden vom Immunsystem der PatientInnen als „fremd“ erkannt. Die daraus resultierenden immunologischen Abstoßungsreaktionen bzw. deren Kontrolle bestimmen den Erfolg von Organtransplantationen. Thomas Wekerle und sein Team forschen an Möglichkeiten, durch „Umprogrammierung“ des Immunsystems, Toleranz des Transplantats zu erreichen.

Am kommenden Freitag (15. November) hält der Thomas Wekerle unter dem Titel "Die Kunst der Toleranz" seine Antrittsvorlesung (Medizinische Universität Wien, Jugendstilhörsaal, Rektoratsgebäude/BT 88, Spitalgasse 23, 1090 Wien).

Zur Person
Thomas Wekerle studierte von 1987 bis 1994 Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien und promovierte danach zum Dr.med.univ. Seit Mai 1994 arbeitet er an der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien. 1996-1998 absolvierte Wekerle ein Post-doctoral fellowship in der BMT-Section des Transplantation Biology Research Centers im Massachusetts General Hospital/Harvard Medical School, Boston. Seit Oktober 1999 Leiter einer Forschungsgruppe an der Universitätsklinik für Chirurgie. Im Februar 2001 erhielt er die Venia docendi für das Fachgebiet "Experimentelle Chirurgie" an der MedUni Wien, 2006 wurde er zum Facharzt für Immunologie ernannt. Seit April 2012 ist er erster Professor für Transplantationsimmunologie an der MedUni Wien.

Wekerle ist mehrfach ausgezeichnet, u.a erhielt er das Erwin Schrödinger-Stipendium des FWF (1997-1998), den Young Investigator Award der American Society of Transplantation (1999 und 2000) und dreimal den Austrotransplant-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Transplantation, Transfusion und Genetik (als Senior Autor).

Programm der Antrittsvorlesung zum Download