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[in German:] Doppelte Auszeichnung für Karin Hock

[in German:] (Wien, 24-06-2013) Karin Hock, PhD-Studentin im Labor für Transplantationsimmunologie an der Universitätsklinik für Chirurgie, wurde anlässlich des diesjährigen American Transplant Congress (ATC) in Seattle zweifach mit dem Young Investigator Award der American Society of Transplantation (AST) ausgezeichnet.

Chimärismus-Ansatz als vielversprechende Methode
Die beiden prämierten Arbeiten befassen sich mit der Etablierung von Transplantationstoleranz. Trotz großer Fortschritte sind die Langzeitergebnisse nach Organtransplantationen noch nicht zufriedenstellend. Die gezielte „Neuprogrammierung“ des Immunsystems der TransplantationspatientInnen in einer Weise, dass das transplantierte Organ nicht mehr als fremd erkannt wird, könnte die Langzeitergebnisse verbessern. Der „Chimärismus-Ansatz“, bei dem Toleranz durch die Co-Transplantation von Spenderknochenmark etabliert wird ist dahingehend ein vielversprechender Ansatz.

Hock konnte in ihren Arbeiten in einem experimentellen Chimärismusmodell einerseits immunologische Mechanismen charakterisieren, die der Toleranzinduktion entgegenwirken und andererseits den Einfluss des PatientInnenalters auf die Möglichkeit der Toleranzinduktion definieren. Beide Studien liefern Erkenntnisse, die für die Entwicklung von klinisch einsetzbaren Toleranzprotokollen wichtig sind.

Zur Person
Karin Hock schloss das Studium der Medizinischen und Pharmazeutischen Biotechnologie an der Fachhochschule Krems 2008 ab. Seither ist sie Studentin im Doktoratskolleg „Inflammation and Immunity“ (Leitung: Maria Sibilia) in der Gruppe von Thomas Wekerle und steht kurz vor dem Abschluss. Im Rahmen ihres PhD-Studiums verbrachte sie einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School in der Gruppe von Stefan Tullius.

Info: www.meduniwien.ac.at/transplant-lab