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[in German:] Erwin Domanig-Preis für Nina Worel

[in German:] (Wien, 31-10-2011) Nina Worel von der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie der MedUni Wien hat den Erwin Domanig-Preis bekommen, den die Österreichische Gesellschaft für Blutgruppenserologie, Transfusionsmedizin, regenerative Medizin und Immungenetik für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin alle zwei Jahre vergibt. Der Preis ist mit 2.180 EUR dotiert. 

In Ihrer Arbeit “Plerixafor and Granulocyte-Colony-Stimulating Factor (G-CSF) in Patients with Lymphoma and multiple Myeloma previously failing mobilization with G-CSF with or without chemotherapy for autologous hematopoietic stem cell mobilization: The Austrian experience on a named patient program” konnte sie zeigen, dass durch den Einsatz von Plerixafor in Kombination mit G-CSF in etwa 70 Prozent der Fälle eine Stammzellen-Remobilisierung möglich ist. Und zwar bei Patienten, die auf eine andere Art und Weise nicht ausreichend Zellen für eine autologe Transplantation mobilisieren konnten.

Zur Person
Seit April 1994 ist Nina Worel an der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin an der MedUni beschäftigt. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt vor allem dem “Immunhämatologischen Problem nach allogener blutgruppenungleicher Stammzelltransplantation”. Dieses Gebiet war auch Grundlage für ihre Habilitationsschrift. Im Oktober 2003 bekam sie die „Venia docendi“ für das Fach Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin verliehen. Seit dem Jahr 2000 ist sie Leiterin des Bereichs therapeutische Apheresen und seit 2001 Leiterin des Bereichs Entnahme und Bearbeitung von Stammzellen/Knochenmark einschließlich Kryokonservierung, Langzeitlagerung und Ausgabe.