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[in German:] Jan Pencik erhält Novartis Preis der Deutschen Gesellschaft für Pathologie

[in German:] (Wien/Heidelberg, 19-05-2016) Jan Pencik, Biochemiker Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien, wird für seine Forschungsarbeit über Prostatakrebs mit dem renommierten Novartis Preis der deutschen Gesellschaft für Pathologie ausgezeichnet.

Pencik teilt sich den Preis mit Georg Gydnia vom Pathologischen Institut des Uniklinikums in Heidelberg. Beide Wissenschafter werden für ihre exzellente Forschung über Tumorerkrankungen ausgezeichnet.
Jan Pencik überzeugte die Jury mit seinem Forschungsprojekt über Prostatakrebs. In der Publikation „STAT3 regulated ARF expression suppresses prostate cancer metastasis“ (Nature Communications 6, Article number: 7736. doi:10.1038/ncomms8736) identifizieren Pencik und sein Team die Gene STAT3 und p14ARF die nun als neue prognostische Marker helfen, den Verlauf der Erkrankung wesentlich besser beurteilen zu können. Die Studie entstand in der Arbeitsgruppe rund um den Wiener Pathologen Lukas Kenner, stellvertretender Leiter des Klinischen Institutes für Pathologie der MedUni Wien und zugleich Leiter der Abteilung für Labortierpathologie an der Vetmeduni Vienna, sowie Vize-Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung (LBI-CR).

Zur Person
Jan Pencik studierte in Olomouc und Brno (Tschechische Republik) Biochemie in den Jahren von 2005 bis 2009. Er absolvierte einen Forschungsaufenthalt an der Universität Stuttgart (Deutschland), bevor er 2010 am LBI-CR in Wien bei Lukas Kenner seine Doktorarbeit begann. Seither widmete er sich am Ludwig Boltzmann-Institut und am Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien der Analyse eines Mausmodells zur Entstehung von Prostasta-Krebs durch die Inaktivierung von IL-6/STAT3 oder/und PTEN, was zur Veröffentlichung dieser Studie führte. Jan Pencik hat mit seiner Forschung schon einige nationale und internationale Preise gewonnen. Seit dem Abschluss seines PhD-Studiums arbeitet er als PostDoc in der Arbeitsgruppe von Lukas Kenner.

» Link zur Presseaussendung der Studie
» Meldung auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Pathologie