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[in German:] Phoenix Pharmazie Wissenschaftspreis 2011 für Pavel Uhrin, Johannes Breuss und Muris Cabaravdic

[in German:] (Wien, 02-01-2012) Pavel Uhrin, Johannes Breuss und Muris Cabaravdic vom Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung an der MedUni Wien wurden mit dem Phoenix Pharmazie Wissenschaftspreis 2011 ausgezeichnet. Sie fungierten bei der Arbeit „Indirubin-3-Monoxime Blocks Vascular Smooth Muscle Cell Proliferation by Inhibition of Signal Transducer and Activator of Transcription 3 Signaling and Reduces Neointima Formation in Vivo“ als Co-Autoren. Die Arbeit unter der Leitung von Verena Dirsch von der Universität Wien wurde in Thrombosis and Vascular Biology publiziert.

Zu den Personen
Johannes Breuss
studierte Biochemie and der Universität Wien, übersiedelte nach seiner Diplomarbeit 1988 nach San Francisco und begann am Lung Biology Center der University of California San Francisco im Rahmen seiner Dissertation an Integrinen zu arbeiten. Nach einer zusätzlichen Zeit als Postdoctoral Fellow kehrte er 1995 nach Wien zurück und baute am frisch gegründeten Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung die Fluoreszenz- und Video-Mikroskopie-Abteilung auf. Habilitiert 2006, widmet er sich nun auch verstärkt der Erforschung von sekundären, entzündungshemmenden Pflanzeninhaltsstoffen und deren Anwendung in vaskulären Pathologien.
 
Muris Cabaravdic hat sein Studium der Medizin in Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) begonnen. Im Jahr 2003 übersiedelte er nach Wien, wo er im Jahr 2006 seinen Doktortitel  erhielt. Seit 2007 arbeitet er an der Erforschung des arteriellen Remodeling am Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung im Rahmen seiner Doktorarbeit "Delineation of the contribution of the inflammatory, apoptotic and proliferative pathways to restenosis". Er hat seine Forschungsergebnisse in mehreren renommierten internationalen wissenschaftlichen Konferenzen vorgestellt.

Pavel Uhrin studierte physikalische und analytische Chemie in Bratislava. Nach dem Abschluss seiner Dissertation im Jahre 1989 im Fach Biochemie arbeitete er drei Jahre in den USA am College of Medicine, Cincinnati. Seither ist er am Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung der MedUni Wien tätig. Im Jahre 2000 wurde er in Nitra (Slowakei) und im Jahr 2011 in der MedUni Wien habilitiert. Im Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung hat er die Technologie der Generierung und Analyse von Knockout-Mäusen etabliert. Die Protein C-Inhibitor-Knockout-Maus war die erste an der MedUni entwickelte Knockout-Maus, wodurch die Forschungstätigkeit auf diesem Gebiet am Institut und in seiner Gruppe erfolgreich initiiert wurde.