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[in German:] ZITO zeichnet Osteoporoseforscher aus

[in German:] (Wien, 15-03-2012) Für seine richtungsweisende Arbeit zur Bedeutung des kortikalen Knochens bei Frakturen wurde Gerold Holzer von der Universitätsklinik für Orthopädie die Dr. K. M. Sivash Medaille des N. Priorov Research Institute of Trauma Surgery and Orthopedics verliehen. Die Überreichung erfolgte anlässlich eines Vortrags am russischen ZITO.

Im Rahmen seines Vortrags am Moskauer Zentralinstitut für Traumatologie und Orthopädie (ZITO) berichtete Gerold Holzer unter anderem über seine Arbeit „Hip Fractures and the Contribution of Cortical versus Trabecular Bone to Femoral Neck Strength“. Die im Journal of Bone and Mineral Research publizierte Arbeit zeigt, dass bei Schenkelhalsfrakturen der kortikale Knochen im Vergleich zum trabekulären Knochen größere Bedeutung hinsichtlich der Knochenfestigkeit besitzt.

Diese Resultate begründeten einen Paradigmenwechsel in der Osteoporoseforschung, weil die vorherrschende Ansicht bis dahin dem trabekulären Knochen die Hauptbedeutung für die Knochenfestigkeit zusprach. Die Dr. K. M. Sivash Medaille wurde dem Forscher der MedUni Wien aus den Händen von Sergey Mironov, dem Direktor des traditionsreichen russischen Institutes, überreicht.

Zu Holzers Forschungsschwerpunkten zählen Osteoporose im Allgemeinen sowie im Besonderen die Biomechanik osteoporotischer Frakturen sowie Knochentumore und Osteoporose. Neben internationalen Gastprofessuren und zahlreichen weiteren Auszeichnungen war Holzer (geb. 1957) im September 2009 „Researcher of the Month“ der MedUni Wien. Er publizierte bis dato zahlreiche Arbeiten in renommierten Fachmagazinen.