Hardware für die Magnetresonanz
Die Hardware-Forschung am HFMRC entwickelt technische Grundlagen, mit denen Magnetresonanzmessungen präziser, robuster und für neue Anwendungen nutzbar werden. Ziel ist es, die Qualität der Signale zu verbessern, die Bildgebung zu verfeinern und Messverfahren so weiterzuentwickeln, dass sie für unterschiedliche wissenschaftliche und medizinische Fragestellungen einsetzbar sind.
Im Bereich B0 Hardware geht es um das Hauptmagnetfeld des MR-Systems. Dieses Magnetfeld bildet die Grundlage jeder Messung und muss möglichst stabil und gleichmäßig sein, damit genaue und reproduzierbare Ergebnisse entstehen. Die Forschung beschäftigt sich daher mit technischen Anpassungen, die Feldhomogenität und Messqualität verbessern.
Hochfrequenzspulen sind für das Senden und Empfangen der MR-Signale entscheidend. Je besser sie an die jeweilige Anwendung angepasst sind, desto effizienter und präziser kann gemessen werden. In diesem Bereich werden Spulendesigns entwickelt und optimiert, um Signalqualität, Komfort und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Untersuchungsziele zu verbessern.
Unter MR Erweiterungen fallen technische Zusatzentwicklungen, mit denen sich bestehende MR-Verfahren erweitern oder neue Messansätze ermöglichen lassen. Dazu gehören Anpassungen an der Signalkette ebenso wie spezialisierte Lösungen für besondere Forschungsfragen. Ziel ist es, die Magnetresonanz über Standardanwendungen hinaus für innovative Untersuchungen nutzbar zu machen.
Phantome sind Testobjekte, mit denen MR-Systeme überprüft, verglichen und kalibriert werden können. Sie ermöglichen Messungen unter kontrollierten Bedingungen und helfen dabei, die Qualität und Verlässlichkeit von Verfahren zu bewerten. In der Forschung dienen sie als wichtige Grundlage, um technische Entwicklungen systematisch zu testen und weiterzuentwickeln.