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Hintergrund

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Modelle von „community engagement“ werden seit Jahren in der Krisenbewältigung eingesetzt. Die Miteinbeziehung von Betroffenen, lokalen Stakeholdern und relevanten Ansprechpartnern in Entscheidungen der Krisenvorsorge und –bewältigung erhöhen die Compliance und Wirksamkeit von notwendigen Maßnahmen. „Community engagement“ kann gerade bei gesundheitlichen Akutereignissen wie Epidemien dafür ausschlaggebend sein, ob Gemeinschaften kooperieren oder nicht. Gleichzeitig ermöglichen diese partizipativen Strategien, Indikatoren für Vulnerabilitäten und Resilienz besser zu erfassen und im Krisenfall einzusetzen. Denn die Vulnerabilität einer Gemeinschaft ist nicht nur eine Funktion der physischen Umwelt, sondern auch eine Funktion der sozialen Variablen. Herkömmliche Modelle von „community engagement“ wurden jedoch meist weder spezifisch für gesundheitliche Krisenfälle wie Epidemien oder Pandemien entwickelt, noch gibt es wirksame Modelle, die auf einkommensstarke Länder abzielen.

CAVE wird innovativ Modelle von „community engagement“ und Vulnerabilitäts – Assessement und Expertise aus der sozial- und geisteswissenschaftlichen (GSK) Katastrophenforschung, mit möglichen technischen Anwendungen verknüpfen und daraus anwendbare Lösungen hervorbringen. Das Ziel ist es zu analysieren, wo in Zukunft und bei möglichen neuen pandemischen Szenarien (“disease X“) Risiken und Vulnerabilitäten bestehen können und wie diesen partizipativ begegnet werden kann.