(Wien, 22-10-2026/APA) - Tausende sind am Donnerstag dem Aufruf der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) gefolgt und haben bei einer Demo in Wien die nachträgliche Erhöhung des Uni-Budgets gefordert. Schon im Frühjahr hatte die ÖH, damals mit der Universitätenkonferenz (uniko), Proteste in mehreren Uni-Städten organisiert und 40.000 Personen auf die Straße gebracht. Diesmal ging sie kurz nach dem Auftakt von 30.000 Teilnehmer:innen aus.
Beginn der Veranstaltung war um 15 Uhr vor dem Hauptgebäude der Technischen Universität (TU) Wien. Neben Studierenden und Personal der Wiener Unis wurden mehrere Hundert Demoteilnehmer aus den Bundesländern erwartet, zusätzlich hat die GÖD die Anreise von Uni-Personal, Ärztinnen und Ärzten aus den Uni-Städten organisiert.
Laut Beschluss vom Wochenende bekommen die 23 öffentlichen Unis in den Jahren 2028 bis 2030 rund 16 Mrd. Euro und damit etwa so viel wie in der laufenden Leistungsvereinbarungsperiode, die uniko hatte allein zur Abdeckung der Teuerung 18 Mrd. Euro gefordert. Die Rektorinnen und Rektoren haben als Reaktion den Abbau jeder zehnten Stelle angekündigt und vor Einschnitten in Lehre, Forschung und bei der medizinischen Versorgung an den Uni-Kliniken gewarnt.
Die ÖH befürchtet Verschlechterungen bei Studienangebot, Betreuung und Beschäftigungsverhältnissen.
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