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Die fünf Forschungsschwerpunkte der MedUni Wien

Im Bereich der Forschung bündelt die MedUni Wien ihre Kompetenzen in den fünf Forschungsclustern interdisziplinär und abteilungsübergreifend.

Die ForscherInnen der MedUni Wien erbringen durch ihre wissenschaftliche Arbeit Erkenntnisse, die unsere Gesundheit nachhaltig verbessern. Die neuesten Forschungsergebnisse aus klinischen Studien kommen unter anderem direkt den jährlich über 670.000 behandelten PatientInnen im AKH Wien zugute, da die MedUni Wien Grundlagenforschung und klinische Anwendung eng miteinander verknüpft. Aufgrund seines großen medizinischen Nutzens ist dieser “Translational Research” genannte Forschungs- und Behandlungsansatz ein zentrales Thema in der Zusammenarbeit.


Forschung mit weltweiter Wirkung

Die zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkte der MedUni Wien sind Krebsforschung / Onkologie, medizinische Bildgebung, kardiovaskuläre Medizin, medizinische Neurowissenschaften und Immunologie. Einige der WissenschafterInnen der MedUni Wien zählen in ihren jeweiligen Fachbereichen zu den am meisten zitierten ForscherInnen der Welt.

Den WissenschafterInnen steht für ihre Arbeit eine umfangreiche Forschungsinfrastruktur zur Verfügung. Die hohe Forschungsaktivität spiegelt sich auch in einer Vielzahl an drittmittelfinanzierten Projekten wider. In keinem OECD-Land ist der Output in der klinischen Forschung in den letzten 25 Jahren so stark gestiegen wie in Österreich – die MedUni Wien lieferte dazu den wesentlichen Beitrag.

Michaela Fritz

"Translationale Forschung wird an der MedUni Wien insbesondere in den Forschungsclustern umgesetzt. Dadurch finden exzellente Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sehr rasch ihren Weg zu den PatientInnen. Genau diesen Weg wollen wir weiterverfolgen, indem wir auf unsere Stärken setzen und unsere nationalen und internationalen Netzwerke weiter ausbauen."

Michaela Fritz Vizerektorin für Forschung und Innovation, MedUni Wien

Hoher Output dank Fokussierung

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ist der wissenschaftliche Output an der MedUni Wien hoch, mit einem kontinuierlichen und deutlichen Aufwärtstrend der relevanten Kenndaten:

  • Impactfactor
  • Zitationsrate
  • Drittmittel 
  • Wissenstransfer (Erfindungen, aufgegriffene Erfindungen, Patentanmeldungen und Patente), sowie 
  • PhD-Abschlüsse.
Hoher Output dank Fokussierung

Die Basis dieser erfreulichen Entwicklung ist insbesondere die Fokussierung der MedUni Wien, vor allem im Bereich der fünf Forschungscluster. Hier wird auf internationaler Ebene besonders intensiv zusammengearbeitet. Es werden multinationale Forschungskonsortien und multizentrische Klinische Studien koordiniert, wobei von der Europäischen Kommission geförderte Projekte eine wichtige Rolle spielen.


Die fünf Forschungscluster der MedUni Wien

Im Immunology Research Cluster werden die Forschungen zu Allergie, Entzündung und Infektion vernetzt und neue diagnostische und therapeutische Konzepte entwickelt. Die Schwerpunkte der Forschungen liegen sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch in der translationalen und klinischen Forschung. 

Darüber hinaus hat sich der Forschungscluster Immunologie die Aufgabe gesetzt, strukturbildend auf verschiedenen Ebenen zu wirken und Initiativen zu setzen, um Synergien zwischen WissenschafterInnen noch besser zu nutzen und innovative Forschungsaktivitäten zu unterstützen. 

Ein weiteres wichtiges Anliegen innerhalb des Forschungsclusters ist die wissenschaftliche Nachwuchsförderung. Der Forschungscluster dient zudem als Plattform, um Interaktionen mit immunologisch tätigen WissenschafterInnen an anderen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu verstärken.

Aufbauend auf dem Forschungscluster Krebsforschung und Onkologie hat die MedUni Wien ein interdisziplinäres Zentrum – das Comprehensive Cancer Center – etabliert. Als gemeinsame Einrichtung der Universität und des Krankenhauses verbindet das CCC interdisziplinäre medizinische Versorgung von KrebspatientInnen mit klinischer und grundlagenwissenschaftlicher Forschung sowie Lehre auf höchstem akademischem Niveau. 

Betroffene profitieren in Diagnose und Therapie von den innovativen Verfahren und Technologien, die den ExpertInnen des CCC durch die enge Verbindung von Behandlung und wissenschaftlicher Forschung zur Verfügung stehen. Das CCC fungiert im Bereich „Krebsentstehung und -behandlung“ über die Forschung hinaus auch in Klinik und Lehre als zentrale organisatorische Plattform für Abteilungen der MedUni Wien und kooperiert eng mit Studien- und Selbsthilfegruppen sowie weiteren Forschungseinrichtungen. 

Das Ziel der interdisziplinären Units des Comprehensive Cancer Centers ist die Vernetzung und Bündelung aller Aktivitäten in unterschiedlichen onkologischen Bereichen.

CCC - Comprehensive Cancer Center

Der Forschungscluster spiegelt die breite Palette der Forschungstätigkeit im Bereich der Neurowissenschaften und psychosozialen Wissenschaften an der MedUni Wien wider. International renommiert sind insbesondere die Alzheimer-, Depression-, Multiple Sklerose- und Schmerz-Forschung der MedUni Wien. 

Das übergeordnete Ziel lautet, Erkenntnisse zu gewinnen, die zu einem besseren Verständnis der Pathophysiologie der Erkrankungen des Nervensystems, und damit zu einer besseren Diagnostik und Therapie der betroffenen PatientInnen führen. Darüber hinaus soll der Cluster die Verbreitung neuer Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit fördern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung. DoktoratsstudentInnen und anderen jungen MitarbeiterInnen wird an den beteiligten Kliniken und Instituten eine hochqualitative und international anerkannte wissenschaftliche Ausbildung ermöglicht.

Forschungscluster Medizinische Neurowissenschaften

Für die Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen sind zahlreiche Faktoren verantwortlich, von den Erkrankungen sind alle Organsysteme betroffen. Entsprechend hoch ist die Bedeutung des Forschungsclusters Kardiovaskuläre Medizin. Erforscht werden neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor allem die bildgebende und nicht-bildgebende Diagnostik sowie epidemiologische und genetische Fragestellungen. 

Der Cluster zeichnet sich weiters durch Grundlagenforschung, unter anderem in der Gefäßbiologie sowie Thromboseforschung, und eine hohe Interdisziplinarität, von der Biomechanik bis zur Gen- und Stammzellentherapie aus. Wie bei den anderen vier Forschungsclustern der MedUni Wien wird das Ziel einer Zentrenbildung nach dem Vorbild des Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC) verfolgt.

Forschungscluster Kardiovaskuläre Medizin

„Medical Imaging“ ist der jüngste Forschungscluster und besteht aus der Kooperation von in der Bildgebung tätigen Instituten und Forschungseinrichtungen der MedUni Wien, die in sechs Forschungsschwerpunkten („Nodes“) abgebildet werden.

Das gemeinsame Interesse liegt in der Weiterentwicklung und Erforschung der morphologischen, funktionellen und molekularen Bildgebung, um Krankheiten früher diagnostizieren und behandeln zu können.

Forschungscluster Medizinische Bildgebung