(Wien, 05-11-2026) Zwei Wissenschafterinnen der MedUni Wien wurden mit den Preisen der Stadt Wien 2026 ausgezeichnet: Irene Lang erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Stadt Wien in der Kategorie Medizinische Wissenschaften. Elma Hot Dervic wurde in derselben Kategorie mit dem Förderungspreis der Stadt Wien gewürdigt, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Die Verleihungen der Preise der Stadt Wien durch Stadträtin Veronica Kaup-Hasler fand am 4. November im Rahmen einer Abendveranstaltung statt.
Irene Lang, Professorin für Gefäßbiologie an der MedUni Wien und Kardiologin, zählt zu den international führenden Expert:innen für Lungengefäßerkrankungen. Gemeinsam mit dem Okayama Medical Center in Japan etablierte sie die pulmonale Ballon-Angioplastie, mit der verschlossene Lungenarterien behandelt werden können. Die Jury würdigt insbesondere ihre wissenschaftlichen Leistungen sowie ihr Wirken als Mentorin und internationale Vortragende.
Elma Hot Dervic verbindet in ihrer Forschung Medizin, Datenwissenschaft und Innovation. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Analyse von Gesundheitsdaten, um Krankheitsrisiken und Ungleichheiten im Gesundheitssystem sichtbar zu machen. Hervorgehoben werden von der Jury zudem ihre Verbindung von Wissenschaft und Unternehmertum sowie ihr Engagement in der Nachwuchsförderung.
Die Preise der Stadt Wien werden jährlich auf Vorschlag unabhängiger Fachbeiräte für herausragende Leistungen in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Volksbildung vergeben.
Zu den diesjährigen Preisträger:innen zählen Toni Schmale und Robert Menasse in den Sparten Bildende Kunst bzw. Literatur. Weitere Preisträger:innen sind Gabu Heindl (Architektur), Enar de Dios Rodríguez (Medienkunst), Ingrid Brodnig (Publizistik) und Die Strottern (Musik).
Im Bereich Geistes-, Sozial-, Kultur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften geht die Auszeichnung an Politwissenschafterin Barbara Prainsack. Der Preis in der Sparte Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geht anGünter Blöschl (TU Wien), jener in Sachen Volksbildung an Hannes Sulzenbacher (Qwien sowie Jüdisches Museum Wien).



