(Wien, 02-10-2026) Anlässlich der Eröffnung des Center for Translational Medicine (CTM) und des Eric Kandel Institute – Center for Precision Medicine (CPM) lud die Medizinische Universität Wien zur Vienna Translational Medicine Conference. Im Mittelpunkt der Konferenz standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen beim Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung. Internationale Expert:innen diskutierten, wie neue Erkenntnisse möglichst rasch in innovative Diagnose-, Präventions- und Therapiekonzepte für Patient:innen überführt werden können.
Eröffnet wurde die Konferenz von Christoph Huber, Mitbegründer von BioNTech und Mitglied des Universitätsrats der MedUni Wien. Keynotes hielten Peter Libby (Harvard University und Brigham and Women's Hospital), Anne Schaefer (Icahn School of Medicine at Mount Sinai), Benjamin Neel (New York University) und Maria Rescigno (CeMM Research Center for Molecular Medicine).
Von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung
Die wissenschaftlichen Beiträge spannten einen Bogen über zentrale Forschungsfelder der MedUni Wien – von kardiovaskulärer Medizin und medizinischen Neurowissenschaften über Krebsforschung und Onkologie bis zur Immunologie. Poster Sessions aus insgesamt acht Forschungsbereichen der MedUni Wien boten insbesondere Nachwuchswissenschafter:innen die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren und sich international zu vernetzen.
Die Vienna Translational Medicine Conference bildete den wissenschaftlichen Abschluss des zweitägigen Eröffnungsprogramms für das Center for Translational Medicine und das Eric Kandel Institute – Center for Precision Medicine am MedUni Campus AKH. Die beiden neuen Forschungsgebäude schaffen neue infrastrukturelle Voraussetzungen, um Grundlagenforschung, klinische Forschung und Patient:innenversorgung eng miteinander zu verbinden.