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Acht Horizon-Europe-Erfolge für die MedUni Wien

Forschungsprojekte der MedUni Wien in zahlreichen zentralen Bereichen vertreten
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(Wien, 14-08-2026) Acht Forschungsprojekte mit Beteiligung von Wissenschafter:innen der MedUni Wien waren bei den aktuellen Health-Ausschreibungen des EU-Forschungsprogramms Horizon Europe erfolgreich und wurden zur Vorbereitung der Förderverträge eingeladen. Eines der Projekte wird von der MedUni Wien koordiniert: Antonia Müller leitet das Konsortium von „regulAId“.

Bei den jüngsten Horizon-Europe-Health-Calls 2025 und 2026 kann die MedUni Wien eine außerordentliche Bilanz vorweisen und ist damit bei diesen Calls die erfolgreichste Organisation in Österreich. Insgesamt acht Projektanträge mit Beteiligung von Forscher:innen der MedUni Wien wurden nach erfolgreicher Evaluierung zur sogenannten Grant Agreement Preparation eingeladen. In dieser Phase werden gemeinsam mit der Europäischen Union die Förderverträge vorbereitet. Die formale Förderentscheidung erfolgt mit dem Abschluss dieser Vertragsvorbereitungen. Bei Förderung kommen mit diesen Projekten über 4,5 Mio. Euro an die Projekte der MedUni Wien.

Breites Spektrum medizinischer Forschung
Drei der neuen Projekte stammen aus den Health-Calls 2025. Gilbert Hangel und Georg widhalm sind mit BRAIN-EDGE, Oliver Strobel mit NANOPANTHER an Projekten beteiligt, die im Horizon-Themenfeld zu multinationalen klinischen Studien mit Medizinprodukten für seltene Erkrankungen beziehungsweise hochinnovativen „Breakthrough Devices“ angesiedelt sind. Oswald Kothgassner und Christian Scharinger wirken am Projekt MINDSET mit, das im Call zu innovativen Interventionen bei psychischen, Verhaltens- und neurologischen Entwicklungsstörungen erfolgreich war.

Weitere fünf erfolgreiche Projekte kommen aus den Health-Calls 2026 und decken ein breites Spektrum aktueller medizinischer Herausforderungen ab. Paul Plener ist mit PROTECT-SH an einem Projekt zur Entwicklung innovativer Interventionen gegen negative Auswirkungen digitaler Technologien auf die psychische Gesundheit von Kindern und jungen Erwachsenen beteiligt. Judit Simon wirkt mit STRIVE im Themenbereich der gesundheitlichen Folgen des Klimawandels mit. Thomas Vogl ist mit RESTART an einem Projekt zu Prävention, Diagnose und Behandlung langfristiger gesundheitlicher Folgen nach Infektionen beteiligt.

Antonia Müller ist gleich an zwei erfolgreichen Vorhaben beteiligt. EXACT-EU wurde im Call zum Aufbau eines europäischen Netzwerks von Exzellenzzentren für Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs) ausgewählt. Beim Projekt regulAId, das dem Themenbereich Regulatory Science zur Unterstützung der translationalen Entwicklung patient:innenzentrierter Gesundheitstechnologien zugeordnet ist, übernimmt Müller darüber hinaus die Koordination des europäischen Konsortiums.

Müller ist Leiterin der Universitätsklinik für Transfusionsmedizin und Zelltherapie der MedUni Wien und beschäftigt sich unter anderem mit Zelltherapien und klinischer Translation.

Horizon Europe fördert europäische Spitzenforschung
Horizon Europe ist das zentrale Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union. Im Cluster „Health“ werden internationale Forschungsverbünde unterstützt, die neues Wissen und innovative Lösungen für Prävention, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen sowie für zentrale Herausforderungen der Gesundheitssysteme entwickeln.