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Hochdotierter FWF-Grant für Dimitrios Tsiantoulas

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(Wien, 30-08-2021) Dimitrios Tsiantoulas vom Klinischen Institut für Labormedizin der Medizinischen Universität Wien wurde vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) mit einem Grant in Höhe von insgesamt rund 400.000 Euro ausgezeichnet, um die Auswirkungen des Zytokin-APRIL bei Herzinfarkten zu untersuchen.

Ein Herzinfarkt (auch als Myokardinfarkt bezeichnet) tritt auf, wenn eine Arterie, die das Herz mit Blut versorgt, blockiert wird, was durch Komplikationen der atherosklerotischen koronaren Herzkrankheit verursacht wird und dadurch zur myokardialen Zellnekrose führt. Die Reaktion des Immunsystems auf Myokardverletzungen ist eine wichtige Determinante der Wundheilung nach Myokardinfarkt. Die Funktion von APRIL im Post-MI-Entzündungsprozess ist jedoch bisher nicht bekannt. Ziel der Studien ist es, die Rolle von APRIL bei Herzinfarkten zu analysieren und damit präzise Immuntherapiestrategien für das Management dieser klinischen Komplikation zu identifizieren (FWF eigenständiges Projekt Nr. P 35233).

Über Dimitrios Tsiantoulas
Dimitrios Tsiantoulas ist Gruppenleiter am Klinischen Institut für Labormedizin der Medizinischen Universität Wien. Er promovierte an der MedUni Wien und am CeMM- Forschungszentrum für Molekulare Medizin unter der Leitung von Christoph Binder. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Post-Doktorand finanziert von der British Heart Foundation in der Gruppe um Prof. Ziad Mallat an der University of Cambridge.