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Medizinische Universität Wien und Cyxone untersuchen möglichen Einsatz eines Peptids bei Multipler Sklerose

Medikamentenkandidat T20K könnte Entwicklung und Fortschreiten der Krankheit verzögern
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(Wien, 02-07-2021) Das Pharma-Unternehmen Cyxone AB, das einige neue potenzielle Behandlungsanwendungen für das Peptid T20K identifiziert hat, geht eine Forschungskooperation mit den Forschern Christian Gruber, dem Erfinder von T20K, und Gernot Schabbauer von der Medizinischen Universität Wien ein. Ziel der Studie ist es, das Verständnis der Wirkungsweise von T20K zu vertiefen und diese neuen Anwendungsmöglichkeiten zu erforschen. T20K besitzt das Potenzial, einen wesentlichen zusätzlichen therapeutischen Nutzen in einem Modell für Multiple Sklerose (MS) zu bieten. Die Studie, mit der noch in diesem Monat begonnen wird – ein Ergebnis ist im Juni 2022 geplant – wird mit der neuen Darreichungsform Teil der IND-ermöglichenden Studien sein.

T20K ist ein potenzieller First-in-Class-Peptid-Medikamentenkandidat, der sich als neuartige und sichere Therapie erweisen könnte, um das Fortschreiten von MS aufzuhalten. In Tiermodellen konnte gezeigt werden, dass T20K sowohl die Krankheitsentwicklung verzögert als auch das Fortschreiten der Krankheit aufhält, sobald sie einmal begonnen hat. Damit positioniert sich T20K als Therapie zur frühen Intervention bei MS, die möglicherweise die Lebensqualität von MS-PatientInnen verbessern könnte, indem sie das Fortschreiten der Krankheit verzögert oder sogar aufhält. Bei der Zusammenarbeit zwischen MedUni Wien und Cyxone wird untersucht, ob ein therapeutischer Effekt besteht, der auch für andere Untergruppen von MS-PatientInnen von Nutzen sein kann. Das Projekt ist Teil der laufenden präklinischen Entwicklungsaktivitäten für T20K und ist auch eine wichtige Vorbereitung für kommende IND-Zulassungsstudien.

„Ich freue mich sehr, dass Cyxone unser Labor für ihre Studie ausgewählt hat“, sagt Gernot Schabbauer, „Ich werde eng mit Christian Gruber, dem Erfinder von T20K und mit Cyxone zusammenarbeiten und bin sehr daran interessiert, die Immunwirkung und die therapeutische Wirkung dieses potenziell hochwirksamen neuen therapeutischen Kandidaten in unserem neuartigen Versuchsaufbau zu untersuchen.”

Ziel ist es auch, die Ergebnisse aus zuvor durchgeführten Studien mit T20K in einem In-vivo-Modell zu bestätigen. In dieser Zusammenarbeit wird ein neues Studiendesign mit dem Ziel angewandt, tiefer gehende Erkenntnisse über die Wirkungsweise zu gewinnen und das wissenschaftliche Verständnis darüber zu vertiefen, wie T20K im Körper wirkt. Es werden auch neue Behandlungsmöglichkeiten getestet, um festzustellen, ob es ein noch größeres Potenzial für T20K gibt.