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16. Mai | Antrittsvorlesungen Thomas Beyer und Marcus Hacker

Thomas Beyer und Marcus Hacker halten am 16. Mai 2014 ihre Antrittsvorlesungen. Thomas Beyer spricht zum Thema “Hybride Bildgebung: Vom Ich zum Wir”. Marcus Hacker referiert zum Thema “Nuklearmedizinische Bildgebung und Therapie: das Unmögliche Denken, das Denkbare möglich machen”.

Mit Anfang März 2013 hat Thomas Beyer die Professur für "Physics of Medical Imaging" am Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik (ZMPBMT) der MedUni Wien angetreten. Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist die hybride Bildgebung (PET/CT bzw. PET/MR) –  ein Themenbereich, der erstmals an der MedUni Wien mit einer Professur besetzt wird.

Unter hybrider Bildgebung versteht man die Kombination zweier komplementärer bildgebender Verfahren aus der Nuklearmedizin und Radiologie. Dabei werden im Rahmen der Diagnostik und Therapiekontrolle von PatientInnen anatomische und molekulare Informationen zusammengeführt. Diese hybride Information führt zu einer verbesserten Diagnostik und kann für neue Therapieansätze, insbesondere in der Onkologie, verwendet werden.

"In der hybriden Bildgebung steckt enormes Forschungspotenzial", sagt Beyer, der vor allem die interdisziplinäre Ausrichtung seines Fachgebiets herausstreicht: "Hier arbeiten PhysikerInnen, Ärzte und ÄrztInnen und auch Radiologie-TechnologInnen eng zusammen."

Marcus Hacker ist seit 1. Juli 2013 Professor für Nuklearmedizin an der MedUni Wien und leitet die Abteilung für Nuklearmedizin, die in der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin eingegliedert ist.

„Mein Ziel ist es, in Wien eine wissenschaftlich produktive Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der translationalen Molekularen Bildgebung und Therapie zu etablieren. Meine speziellen Schwerpunkte liegen im Bereich der kardiovaskulären Bildgebung und hiermit eng verbunden in der in-vivo Bildgebung von Zellen und inflammatorischen Prozessen sowie der onkologischen Bildgebung und Therapie“, skizziert Hacker, der zuletzt in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) tätig war, seinen Fokus.

Die Rahmenbedingungen an der MedUni Wien, so Hacker, würden weiters hervorragende Möglichkeiten zur Umsetzung moderner, individualisierter Diagnose- und Therapiekonzepte in der Radiologie und Nuklearmedizin bieten: „Hierfür sind die Möglichkeiten der Herstellung individualisierter Radiopharmaka durch die in die Abteilung für Nuklearmedizin integrierte Radiochemie mit dem vorhandenen Zyklotron sowie der Erprobung neuer Biomarker mittels nuklearmedizinischer Kleintierbildgebung innerhalb des Preclinical Imaging Labs (PIL) bis hin zur Anwendung am Menschen mittels moderner Hybridbildgebung (PET/CT, SPECT/CT und PET/MR) und Therapiestation als entscheidender Standortvorteil anzusehen.“

Auf dem Gebiet der nuklearkardiologischen Bildgebung möchte Hacker die Bereiche „Atherosklerose- und Plaque-Bildgebung“ sowie die „Herzinsuffizienz“-Bildgebung weiter ausbauen.

Die Veranstaltung findet am 16. Mai 2014, ab 11 Uhr, im Hörsaalzentrum der MedUni Wien, Hörsaal 3, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, statt.

Anmeldungen zu den Antrittsvorlesungen bitte unter pr@meduniwien.ac.at oder unter 01 40160-11502.

 

Im Anschluss (ab 14 Uhr) findet an gleicher Stelle das Symposium “A nuclear spin on Personalized Medicine” statt.