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20 neue Ausbildungsplätze für Top-ForscherInnen

(Wien, 05-12-2012) Wissenschaftsfonds FWF fördert neue PhD-Doktoratskollegs der MedUni Wien in den Bereichen Allergie- und Zellforschung. Wien wird dadurch als internationaler Standort für Allergieforschung weiter gestärkt.

Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat in der abschließenden Kuratoriumssitzung 2012 zwei Doktoratskollegs der MedUni Wien bewilligt. Gefördert werden das neue PhD-Doktoratskolleg „Molecular, Cellular and Clinical Allergology“ (MCCA, Koordinator Winfried F. Pickl, Institut für Immunologie, Zentrum für Patophysiologie, Infektiologie und Immunologie)“ sowie das bereits bestehende Doktoratskolleg „Cell Communication in Health and Desease“ (CCHD, Koordinator Stefan Böhm, Institut für Neurophysiologie und Neuropharmakologie, Zentrum für Physiologie und Pharmakologie), wodurch 20 PhD-Ausbildungsstellen geschaffen werden.

 „Zusätzlich zum finanziellen Aspekt der bereitgestellten Drittmittel ist diese FWF-Förderung eine große Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit, die unsere Forscherinnen und Forscher im Bereich Allergologie/Immunologie/Infektiologie leisten“, betont Vizerektor Markus Müller.

Weltweit Spitze in Allergologie/Immunologie/Infektiologie
Dieser Forschungscluster der MedUni Wien wird durch die nun bewilligte Förderung des FWF weiter aufgewertet. Bereits derzeit sind an diesem interdisziplinären Wiener Forschungsverbund über 75 Forschergruppen beteiligt, die sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der angewandten und klinischen Forschung tätig sind. Unter anderem gehören zu diesem Cluster auch drei hochspezialisierte Christian-Doppler-Labors, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse für die Wirtschaft nutzbar machen.

Auch bei der Förderung neuer innovativer Ansätze im Bereich der Allergieforschung spielt der FWF eine wichtige Rolle. So genehmigte der Wissenschaftsfonds vor einem Jahr die Förderung eines Spezialforschungsbereichs an der MedUni Wien mit bis zu acht Jahren Laufzeit, der neue Strategien zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Allergien entwickelt.

Doktoratskolleg verbindet Ausbildung mit wissenschaftlicher Top-Forschung
Mit dem neuen PhD-Doktoratskolleg MCCA verfügt die MedUni Wien über ein weiteres attraktives Angebot für hochbegabte internationale NachwuchsforscherInnen. Die WissenschafterInnen werden als „young investigators“ angestellt und arbeiten im Rahmen ihrer Dissertationsprojekte eng vernetzt mit renommierten Forschungseinrichtungen. Wie bei den bereits bestehenden Doktoratskollegs der MedUni Wien erfolgt die Aufnahme der Studierenden nach einem zweistufigen internationalen Evaluierungsprozess.

Das Doktoratskolleg CCHD „Cell Communication in Health and Desease“ läuft seit 2006 erfolgreich und wurde nun für weitere vier Jahre verlängert. Inhaltlich fokussiert dieses PhD-Programm auf Neurobiologie, Gefäßbiologie, Immunologie und entzündliche Prozesse.

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