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Alumni-Mentoring: Chance für AbsolventInnen der MedUni Wien in Nordamerika mit ASCINA- und ScientMedNet Mentoring in Österreich

(Wien, 25-07-2013) Mentoring hat eine lange Tradition in der Wissenschaftswelt. Die AbsolventInnen-Vereinigung der MedUni Wien (Alumni Club) setzt diese Tradition fort und bietet in Kooperation mit dem Verein Austrian Scientists and Scholars in North America (ASCINA) ein internationales und in Zusammenarbeit mit der MedUni Wien ein nationales Mentoring-Programm an.

Die seit 2010 erfolgreich bestehende Zusammenarbeit zwischen Alumni Club der MedUni Wien und dem Verein ASCINA, einem Netzwerk von über 1.000 österreichischen WissenschafterInnen in den USA, Kanada und Mexiko, wird auch dieses Jahr fortgesetzt. Zwei Mitglieder des Alumni Clubs, die einen Forschungsaufenthalt in Nordamerika absolvieren, erhalten Unterstützung von etablierten, aus Österreich stammenden ForscherInnen im Rahmen des ASCINA Mentoring-Programms (AMP). Ein Jahr lang kann der Wissenschaftsnachwuchs nun vom umfassenden Erfahrungsschatz der MentorInnen profitieren und wird dabei vom Alumni Club finanziell unterstützt.

ASCINA ist für viele Neuankömmlinge in Nordamerika die erste Anlaufstelle für Fragen und sozialen Austausch mit anderen AuslandsösterreicherInnen. Darüber hinaus findet der Verein im Rahmen des Mentoring-Programms wissenschaftlich etablierte AnsprechpartnerInnen für NachwuchsforscherInnen, die sich Rat für die Karriereplanung wünschen und an Insider-Wissen über das amerikanische Forschungssystem interessiert sind.

Die aktuellen ASCINA/Alumni Club Mentoring-Paare
Nun wurden die aktuellen Mentoring-Paare bekannt gegeben: Dieses Jahr übernimmt Beate Lanske, die aus Salzburg stammt und seit 2002 an der Harvard School of Dental Medicine in Boston tätig ist, die Rolle der Mentorin für Hermann Agis. Er setzt seit kurzem seine Forschungen zur Regeneration von Mundgewebe und Knochenheilung an der University of Michigan Dental School fort. Beim zweiten Mentor handelt es sich um den Herz- und Lungentransplantationsspezialisten Georg Wieselthaler (University of California, San Francisco). Er wird Georg Furtmüller, der an der Johns Hopkins University in Baltimore tätig ist, an seinem Erfahrungsschatz teilhaben lassen. Furtmüllers Spezialgebiet ist die Transplantations-und Mikrochirurgie. Durch die finanzielle Unterstützung des Alumni Clubs können sich die beiden Paare persönlich treffen, gemeinsam Kongresse besuchen und in Weiterbildung investieren. Ein Treffen der Paare ist beim Alumni Club-Empfang am 11. Oktober diesen Jahres in Los Angeles geplant, der im Rahmen des Austrian Science Talks stattfinden wird.

ScientMedNet Mentoring-Programm
Das nationale ScientMedNet Mentoring-Programm wurde vom Alumni Club in Kooperation mit der Stabstelle Personalentwicklung der MedUni Wien ins Leben gerufen, um junge MedizinerInnen und NachwuchswissenschafterInnen durch den persönlichen Kontakt mit einer/m MentorIn in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Die MentorInnen kommen aus Wissenschaft und Forschung, aus dem Krankenhaus- und dem niedergelassenen Bereich.