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Andrea Gsur

Titel: Ao.Univ.Prof.in Mag.aDr.in
Hauptkoordinatorin des TRANSCAN Projektes FOCUS
arbeitet an der Klinik für Innere Medizin I, Institut für Krebsforschung 

 

Warum haben Sie sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden?

Ich habe mich für eine wissenschaftliche Karriere relativ spät entschieden, zuerst machte ich nach der Matura eine Ausbildung als MTA. Meine Stelle in einem Mikrobiologielabor an der Pathologie Baumgartner Höhe war zwar sehr interessant und ich war mit Anfang 20 schon Laborleiterin. Aber auf lange Sicht gesehen, war mir das zu wenig Herausforderung und da ich von der Mikrobiologie  fasziniert war, begann ich neben meiner Tätigkeit als MTA mit dem Mikrobiologie- und Molekularbiologiestudium, das damals erstmals an der Uni Wien angeboten wurde und war bis zur Diplomarbeit weiter berufstätig.

 

Wie verlief ihr wissenschaftlicher Weg?

Mit vielen Hindernissen und nicht sehr geradlinig: Diplomarbeit an der TU, PhD Stelle am AKH, nach der Dissertation  2 Jahre MTA an der Onkologie im AKH, Universitätsassistentenstelle am IKF: Aufbau der Arbeitsgruppe „Molekulare Epidemiologie“, die damals eine sehr junge Forschungsrichtung war, Habilitation nach 6 Jahren.

 

Was sind ihr Stärken und wie konnten Sie diese für ihre Karriere nutzen?

Durchhaltevermögen, Organisationstalent, hohe Frustrationstoleranz

 

Was sind ihre wichtigsten Ressourcen gewesen, um Karriere machen zu können?

Meine wichtigsten Ressourcen waren meine persönlichen Stärken, siehe auch vorige Frage. Derzeit sind es meine hochmotivierten Mitarbeiter und meine internationalen Kooperationspartner. 

 

Was war ihr größter Misserfolg und was haben Sie daraus gelernt?

Eine wissenschaftliche Karriere besteht generell immer aus „up and downs“

 

War es für ihren Karriereverlauf hinderlich, eine Frau zu sein?

Ja

 

Welchen Ausgleich suchen Sie in ihrer Freizeit?

Theater, Konzerte, Ausstellungen, Literatur, Radfahren, Fitnesscenter, Reisen

 

Tipps und Tricks

Networking, Beharrlichkeit