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Andreas Duma gewinnt Preis bei „Resident Research Essay Contest“

(Wien, 14-11-2014) Andreas Duma von der Abteilung für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin der Universitätsklinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der MedUni Wien wurde beim „Resident Research Essay Contest“ der American Society of Anesthesiologists im Rahmen des Anesthesiology Meetings in New Orleans mit einem Preis ausgezeichnet.

Beim Resident Research Essay Contest werden abgeschlossene, aber noch nicht publizierte wissenschaftliche Arbeiten, die von AssistentInnen in Ausbildung zum/r Facharzt/Fachärztin für Anästhesie durchgeführt wurden, in einem Peer-Review-Verfahren bewertet. Die besten drei Arbeiten erhalten den Award. Andreas Duma gewann mit seinem Forschungsprojekt “Hochauflösende Analyse der perioperativen Verlängerung der QTc-Zeit“ den zweiten Preis. Dieser wurde ihm im Rahmen des Anesthesiology Meetings in New Orleans, USA, verliehen.

Das Forschungsprojekt
„Hochauflösende Analyse der perioperativen Verlängerung der QTc-Zeit“ – Eine Verlängerung der QTc-Zeit wird mittels EKG gemessen und ist ein Zeichen für eine Repolarisationsstörung der Herzmuskelzellen, die Auslöser von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen sein kann. Diese prospektive Beobachtungsstudie untersuchte erstmalig systematisch die Häufigkeit und Ausprägung der perioperativen QTc-Verlängerung in Abhängigkeit des Narkoseverfahrens. Dafür wurden die perioperativen QTc-Zeiten von insgesamt 300 PatientInnen unter Allgemeinanästhesie, Spinalanästhesie oder Lokalanästhesie gemessen und mehr als 50.000 EKGs ausgewertet. Die Studie konnte zeigen, dass die QTc-Verlängerung ein häufiges und teilweise stark ausgeprägtes perioperatives Phänomen ist, das frühzeitig bei chirurgischen Eingriffen unter Vollnarkose und Spinalanästhesie auftritt.

Zur Person
Andreas Duma studierte Medizin an der medizinischen Fakultät der Universität Wien, wo er 2003 seine Dissertation abschloss. Nach seiner Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin in Niederösterreich, begann er 2008 an der Medizinischen Universität Wien die Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Von April 2012 bis Mai 2014 machte er im Rahmen eines Max-Kade-Stipendiums, welches durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften verliehen wurde, einen Forschungsaufenthalt mit Anstellung als PostDoc am Department of Anesthesiology der Washington University in St. Louis. Das Max-Kade Stipendium ermöglichte die Teilnahme und Durchführung von mehreren Studienprojekten auf dem Gebiet perioperativer Herzerkrankungen. Ebenso absolvierte er während des Aufenthalts das Masterstudium „Master of Science in Clinical Investigation“ und sammelte Expertise im Bereich der klinischen Forschung. Das prämierte Forschungsprojekt “Hochauflösende Analyse der perioperativen Verlängerung der QTc-Zeit“ führte Andreas Duma im Rahmen dieses Forschungsaufenthalts durch.

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