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Anita Rieder: Einladung Wissenschaftsrat und BM für Bildung und Forschung Deutschland

(Wien, 16-11-2010) Univ. Prof.in Dr.in Anita Rieder vom Institut für Sozialmedizin der MedUni Wien wurde als Sachverständige des Wissenschaftsrat Deutschland eingeladen sowie erneut als Gutachterin des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der VolkswagenStiftung.

Für den Wissenschaftsrat Deutschland wird Anita Rieder eingeladen als Sachverständige für Präventionsforschung und Sozialmedizin tätig zu sein, für das Bundesministerium für Bildung und Forschung  ist sie, wie bereits 2008, eingeladen ihre Expertise als Gutachterin für die Mittelvergabe in der Forschungsförderung im Bereich Adipositasforschung einzubringen. 2009 war sie auch bereits Reviewer für die Academy of Finland für den Public Health Bereich.

Zu Rieders derzeitigen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen die Prävention, Gesundheitsförderung und Präventivmedizin, insbesondere die Prävention kardiovaskulärer Krankheiten, sowie die strategische Planung im Public Health Sektor, einschließlich Gesundheitsberichterstattung, Integrated Care, Management chronischer Krankheiten und Versorgungsforschung.

Anita Rieder ist seit 2007 Curriculumdirektorin für das Studium Humanmedizin an der MedUniWien, außerdem seit 2005 Wissenschaftliche Lehrgangsleiterin des Universitätslehrgangs „Public Health“ der MedUni Wien. Weiters ist sie derzeit auch Präsidentin der Österreichischen Adipositasgesellschaft, Kuratoriumsmitglied des akademischen Austauschdienstes und des Forum Alpbach, Mitglied mehrerer internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften, u.a. auch im Board of  Directors der World Hypertension League, im wissenschaftlichen Beirat des Fonds Gesundes Österreich und in verschiedenen anderen Gremien des Öffentlichen Gesundheitswesens.


Zur Person:
Univ. Prof.in Dr.in Anita Rieder,  promovierte 1989 in Wien zum Dr. med. Seit 1995 ist sie Fachärztin für Sozialmedizin. 1997 erfolgte die Habilitation für das Fach Sozialmedizin und im Jahr 2000 wurde Rieder schließlich an der MedUni als Professorin für Sozialmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Herzkreislauferkrankungen berufen.  Sie war außerdem Gastprofessorin am Ottawa Heart Institute, Kanada und an der Medizinischen Hochschule Hannover.
Desweiteren war Rieder 1996 Gründungsmitglied des Frauenforum Medizin, welches den Universitätspreis 1997 verliehen bekam, sie erhielt im selben Jahr auch den Otto-Loewi Preis der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie, 2010 folgte der Werner Klein Preis (gemeinsam mit Dozentin Sabine Steiner-Böker). Weiters erhielt sie 2005 von der Stadt Wien eine Auszeichnung für besondere Leistungen um das wissenschaftliche Herz-Kreislaufpräventionsprogramm „Ein Herz für Wien“ der Stadt Wien und wurde 2008 von der Ärztekammer für Wien mit dem Goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet.