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Auszeichnungen für Agathe Schwarzinger und Gisela Pusswald

(Wien, 25-03-2013) Auf der 4. Fachtagung des Klinisch-psychologischen Fachgremiums des AKH Wien und der Medizinischen Universität Wien („Klinische Psychologie in Wissenschaft und Versorgung“) wurde  Agathe Schwarzinger für ihr Projekt „Ich schaffe das MRT ohne Narkose - ein psychoedukatives Trainingsprogramm für 4 bis 7-jährige neuroonkologische PatientInnen“ der Elisabeth Knoll-Biedl Preis für den „Psychological Clinician of the Years 2011/2012“ verliehen.

Weiters erhielt Gisela Pusswald für die wissenschaftliche Publikation “Prevalence of mild cognitive impairment subtypes in patients attending a memory outpatient clinic - comparison of two modes of mild cognitive impairment classification. Results of the Vienna Conversion to Dementia Study” den Rudolf Quatember-Preis für den “Psychological Researcher of the Years 2011/2012”.

Zu den Personen
Agathe Schwarzinger
arbeitet seit 2005 zunächst als Kunsttherapeutin, seit 2009 als Klinische- und Gesundheitspsychologin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde im Bereich der Neuroonkologie. Sie leitet außerdem verschiedene Nachsorgeprojekte der Österreichischen Kinderkrebshilfe und ist auch in der Lehre sowohl an der Medizinischen Universität als auch an der Fakultät für Psychologie tätig. Sie hat in ihrem Projekt eine Methode entwickelt, wie man 4-7jährige PatientInnen auf eine MRT-Untersuchung soweit vorbereiten kann, sodass kein Kind mehr mit dem MRT überfordert ist. Dazu durchlaufen die Kinder und ihre Eltern ein mehrstufiges Programm, das auch eine MRT-Simulation vorsieht.

Gisela Pusswald ist seit 1997 Universitätsassistentin an der MedUni Wien, Klinik für Neurologie. Ihr Schwerpunkt: Neurologische Rehabilitation, Neuropsychologische Diagnostik und Therapie, psychologische Betreuung der PatientInnen und deren Angehörigen. Sie ist auch in der Lehre sowohl an der MedUni Wien als auch an der Fakultät für Psychologie tätig. Pusswald beschäftigte sich im Rahmen der Wiener Mild Cognitive Impairment (Alzheimerkrankheit-Konversionsstudie) mit verschiedenen Vorläuferstadien von Demenzerkrankungen. Diese Vorläuferstadien werden als milde kognitive Störung bezeichnet und können in verschiedene Subtypen untergliedert werden. Mild Cognitive Impairment Subtypen können helfen, das Risiko für die spätere Entwicklung einer Alzheimer Demenz abzuschätzen. In der vorliegenden Arbeit hat Frau Dr. Pusswald neuropsychologische Merkmale von Mild Cognitive Impairment Subtypen näher charakterisiert. Diese Ergebnisse sind wichtig für die Verbesserung der Früherkennung der Alzheimerkrankheit.