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Auszeichnungen für Theresia Sayuri Rosner-Seifert und Gudrun Wagner

(Wien, 02-03-2015) Psychologinnen der MedUni Wien und der Abteilung Klinische Psychologie (AKP) der Ärztlichen Direktion des AKH wurden auf der 5. Fachtagung des Klinisch-psychologischen Fachgremiums des AKH Wien und der Medizinischen Universität Wien („Klinische Psychologie in Wissenschaft, Lehre und Versorgung“) mit Preisen ausgezeichnet.


Theresia Sayuri Rosner-Seifert wurde für ihr Projekt „Chemokrieger – Hilfe für Kinder von Brustkrebspatientinnen“ der Elisabeth Knoll-Biedl-Preis für den „Psychological Clinician of the Years 2013/2014“ verliehen. Der Preis wurde stellvertretend von Romana Renz entgegengenommen.

Gudrun Wagner erhielt für ihre wissenschaftliche Publikation “Internet-delivered cognitive-behavioural therapy vs. conventional guided self-help for bulimia nervosa: long-term evaluation of a randomised controlled trial. Br J Psychiatry 2013” den Rudolf Quatember-Preis für den “Psychological Researcher of the Years 2013/2014”.

Zu den Personen
Theresia Sayuri Rosner-Seifert arbeitet als Klinische- und Gesundheitspsychologin im Bereich der Psychoonkologie im Brustgesundheitszentrum der Universitätsklinik für Frauenheilkunde. Das Projekt „Chemokrieger – Stationsführung für Kinder“ wurde ins Leben gerufen, um Brustkrebspatientinnen und ihren Familien einen sicheren Rahmen zu bieten und Kindern altersentsprechend und fachgerecht Informationen über die Erkrankung und Therapie der Mutter zu geben. Die Stationsführung beinhaltet ein Vorgespräch mit der Psychologin, Erklärung der Chemotherapie auf der Station anhand des Stofflöwen Xelotax, Führung durch die Station 16B, Nachgespräch und Bilder malen bei der Psychologin. Abschließend bekommt jedes Kind einen eigenen Stofflöwen geschenkt.

Gudrun Wagner ist seit 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin und seit 2009 Universitätsassistentin und Klinische Psychologin an der Allgemeinambulanz und Essstörungsambulanz der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind in der klinisch psychologischen Forschung im Grenzbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie-Pädiatrie - insbesondere in der pädiatrischen Diabetologie und Gastroenterologie und in der Kinderkopfschmerzforschung unter der Ägide von Yasar Wöber-Bingöl. Durch intensives Engagement trägt sie seit über 15 Jahren essentiell zu einer Konsolidierung der multidisziplinären Forschung im klinischen Bereich der "Essstörungen bei jungen Menschen" im Rahmen der Spezialambulanz an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie bei. In der preisgekrönten Arbeit beschäftigte sie sich mit Selbsthilfe im Rahmen von kognitiv-behavioraler Therapie und Bibliotherapie mittels einer randomisierten, kontrollierten Studie bei Patientinnen mit Bulimia nervosa.