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Benedikt Till erhielt „Star Award“ der internationalen Akademie für Suizid-Forschung

(Wien, 06-04-2012) Benedikt Till von der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin der MedUni Wien (Zentrum für Public Health) wurde von der internationalen Akademie für Suizid-Forschung (IASR) mit dem „Star Award“ ausgezeichnet. Die IASR hat diesen Preis erstmals ins Leben gerufen. Damit wird die beste Forschungsarbeit zum Thema Suizid prämiert, die ein Junior Scientist publiziert hat. 

Die ausgezeichnete Arbeit trägt den Titel „Coping and Film Reception: A Study on the Impact of Film Dramas and the Mediating Effects of Emotional Modes of Film Reception and Coping Strategies”, an der auch Thomas Niederkrotenthaler und Gernot Sonneck von der MedUni Wien beteiligt waren. Dabei wurden die Effekte von Filmen, in denen Suizide gezeigt werden, auf die emotionale Befindlichkeit der ZuschauerInnen untersucht.

Dabei wurde an Personen, die nicht suizidgefährdet waren, gezeigt, dass die Darstellung der Suizide sowohl negative Effekte wie einen Anstieg an Depressivität, aber gleichzeitig auch positive Effekte wie die Erhöhung von Lebenszufriedenheit und die Reduktion von Suizidgedanken haben kann, und dass diese Effekte von der individuellen Herangehensweise der ZuschauerInnen an den Film abhängig sind.

Zur Person
Benedikt Till arbeitet am Zentrum für Public Health der MedUni Wien in der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin als Universitätsassistent.  Er studierte Psychologie und arbeitete zuvor als Projektmitarbeiter am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Er ist zudem Mitbegründer der Wiener Werkstätte für Suizid-Forschung. Tills Schwerpunkt liegt im Bereich der Medizinischen Psychologie und der Medienpsychologie.