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Chantal Kopecky erhält ÖGIM Posterpreis

(Wien, 19-11-2012) Bei der 43. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin konnte Chantal Kopecky mit ihrem wissenschaftlichen Poster überzeugen, das sie zu ihrer Arbeit "Serum Amyloid A in High-Density Lipoproteins induces Inflammation in Chronic Kidney Disease: Assessment as novel Biomarker for Cardiovascular Diseases" angefertigt hat.

In dieser Arbeit beschreibt sie das mittels Proteomanalyse identifizierte Serum Amyloid A (SAA) als pro-inflammatorische Komponente des ‚guten‘ HDL-Cholesterins bei chronischer Niereninsuffizienz.

Derzeit arbeitet Kopecky an der Entwicklung eines neuen Labortests, mit dem das an HDL gebundene SAA, sowie weitere krankheitsspezifische Proteine, quantifiziert werden können. Die mit HDL assoziierten Proteine sollen als potenzielle neue Biomarker für kardiovaskuläre Ereignisse, Krankheitsverlauf und mögliche therapeutische Interventionen bei chronischer Niereninsuffizienz etabliert werden.

Weiters forscht Kopecky an den molekularen Veränderungen von HDL nach Nierentransplantationen. Bekanntlich stellt auch dieses Patientenkollektiv eine kardiovaskuläre Hochrisikopopulation dar.

Zur Person
1982 in Wien geboren, arbeitet Chantal Kopecky seit Abschluss des Studiums der Ernährungswissenschaften (2009) als PhD-Studentin in der Arbeitsgruppe von Marcus Säemann an der Universitätsklinik für Innere Medizin III, Abteilung für Nephrologie und Dialyse. Grundlage für die weiterführende Arbeit in der Etablierung neuer Biomarker war die rezent im Journal of the American Society of Nephrology veröffentlichte Arbeit ‚Serum Amyloid A in Uremic HDL Promotes Inflammation‘ (Weichhart et al.).