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Christian Herold in das Institute of Medicine der US National Academies gewählt

(Wien, 12-11-2014) Christian Herold, Leiter der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der MedUni Wien, wurde als Foreign Associate in das Institute of Medicine (IOM) der National Academies (USA) aufgenommen.

 

Die Wahl ins IOM gilt als eine der ehrenvollsten Auszeichnungen in der amerikanischen und internationalen Medizin. Sie wird für "professional excellence and integrity" und "outstanding professional achievements and commitment to service" vergeben, so der Director des IOM, Victor J. Dzau. Dzau weiter: "These leaders' tremendous achievements have contributed significantly to advancing health and medicine."  

 

Das Institute of Medicine
Das IOM wurde 1970 als medizinische Sparte der National Academies der USA gegründet. Letztere wurde im Jahr 1863 unter Präsident Abraham Lincoln als National Academy of Sciences in Leben gerufen und 2005 in die National Academies aufgespalten: die National Academy of Sciences, die National Academy of Engineering, das National Research Council und das Institute of Medicine. Zu den Hauptaufgaben des IOM zählen unabhängige wissenschaftliche Analysen im Health Care Bereich und evidenzbasierte Empfehlungen an öffentliche Institutionen und Körperschaften wie beispielsweise Regierungen. 

 

Zur Person
Christian J. Herold, geb. 1955, studierte an der Medizinischen Fakultät in Wien, wo er nach seiner Ausbildung zum praktischen Arzt in Niederösterreich 1989 auch seine Ausbildung zum Facharzt für Radiologie abschloss. Anschließend erhielt er ein Schrödinger Stipendium für einen zweijährigen Forschungsaufenthalt an der Johns Hopkins University in Baltimore, USA, an welcher er seit 1994 auch Part Time Faculty Member ist.
1993 habilitierte sich Herold für das Fach Radiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, ist seit 1996 Ordentlicher Professor für Radiologie und leitet seit 2008 die Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin im AKH Wien an der Medizinischen Universität Wien. Seit 2013 leitet er auch den Forschungscluster „Medical Imaging“ als Sprecher.
Herold ist international äußerst anerkannt und gehört zahlreichen internationalen Fachgesellschaften an, denen er auch größtenteils als Präsident vorstand. Er war als Gastprofessor unter anderem an der Duke University, der Stanford University, der Cornell University und der Cambridge University tätig. Herold publizierte rund 170 Arbeiten in renommierten Fachmagazinen und hat über 370 internationale Vorträge gehalten. Er ist überdies Mitglied des Wiener Landessanitätsrates und des Obersten Sanitätsrates der Republik Österreich.


» Press Release des IOM