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DOC-Stipendien der Akademie der Wissenschaften an Jakub Cibulka und Katharina Schropp

(Wien, 12-01-2016) Jakub Cibulka und Katharina Schropp, PhD-Studierende an den Max F. Perutz Laboratories (MFPL), erhalten DOC-Stipendien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Unterstützung ihrer Dissertationsprojekte.

Jährlich wird diese österreichische Auszeichnung an einige wenige Doktorandinnen und Doktoranden aus allen Bereichen der Grundlagenforschung vergeben, um ihnen eine konzentrierte Bearbeitung des Dissertationsprojekts zu ermöglichen.

Jakob Cibulka ist Mitarbeiter in der Forschungsgruppe von Alwin Köhler. Seine Arbeit “The role of nuclear basket in membrane attachment and biogenesis of the nuclear pore complexes“ untersucht Kernporen, komplexe Gebilde aus verschiedenen Proteinen, die den selektiven Transport von Molekülen zwischen Cytoplasma und Kernplasma ermöglichen. Insbesondere interessiert ihn, wie diese hoch spezialiserten molekularen Maschinen in die geschlossene Kernmembran integriert werden, ohne deren Stabilität zu beeinflussen.

Katharina Schropp ist Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe von Peter Schlögelhofer. Ihre Arbeit "Plants are different: The ATM/ATR mediated DNA damage response is transmitted by CK2“ beschäftigt sich mit dem DNA-Reparaturmechanismus im Modellorganismus Arabidopsis Thaliana. Im Zuge ihres Projektes sollen die wichtigsten Komponenten in der DNA-Reparatur nach einem DNA-Schaden (wie zum Beispiel ionisierender Strahlung) in Abhängigkeit von den hochkonservierten Kinasen `Ataxia telangiectasia-mutated´ (ATM), `Ataxia telangiectasia-mutated and Rad3-related´(ATR) und `Casein Kinase 2´ (CK2) identifiziert werden.

Zu den Personen
Jakub Cibulka studierte Molekularbiologie und organische Biochemie an der Karlsuniversität in Prag. Seit 2013 absolviert er sein Doktoratsstudium an der MedUni Wien. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Alwin Köhler an den Max F. Perutz Laboratories.

Katharina Schropp studierte zunächst Volkswirtschaftslehre, bis sie ihr großes Interesse an den Naturwissenschaften entdeckte. Sie absolvierte ihr Biotechnologiestudium an der Universität für Bodenkultur Wien und ist seit September 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe von Peter Schlögelhofer an den Max F. Perutz Laboratories tätig.


Max F. Perutz Laboratories (MFPL)

Die Max F. Perutz Laboratories (MFPL) sind ein gemeinsames Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Vienna Biocenter, einem der größten Life Sciences Cluster in Österreich. An den MFPL sind rund 500 MitarbeiterInnen aus 40 Nationen in durchschnittlich 60 Forschungsgruppen mit Grundlagenforschung und Lehre im Bereich der Molekularbiologie beschäftigt.


» Website der Max F. Perutz Laboratories