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Dontscho Kerjaschki erhält den Preis der Stadt Wien für Medizinische Wissenschaften 2011

(Wien. 01-12-2011) – Dontscho Kerjaschki, Leiter des Klinischen Instituts für Pathologie an der MedUni Wien, bekommt den Preis der Stadt Wien für Medizinische Wissenschaften 2011 in der Kategorie Medizin. In einem Schreiben von Andreas Mailath-Pokorny, amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien, hieß es: „Das ist die höchste Auszeichnung, die Wien in diesem Bereich zu vergeben hat und die eine verdiente Anerkennung Ihrer bisherigen Arbeit.“

Zur Person
Dontscho Kerjaschki ist seit 1994 Vorstand des Klinischen Institutes für Pathologie der MedUni Wien. Im Mittelpunkt seines umfassenden wissenschaftlichen Werkes stehen pathologische Veränderungen in den Nierenglomeruli, die für die Entwicklung und das Fortschreiten von Nierenerkrankungen verantwortlich sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Pionierarbeiten in der Biologie und Pathologie der Lymphgefäße.Dabei hat sich Prof. Kerjaschki stets nicht nur darauf beschränkt, die Morphologie der Veränderungen zu beschreiben, sondern hat die zu Grunde liegenden funktionellen Mechanismen ermittelt.

Der gebürtige Wiener Kerjaschki hat in Wien Medizin studiert, sich hier für Pathologie habilitiert und danach in einem mehrjährigen Ausfenthalt eine profunde Ausbildung in Zellbiologie in Labor des Nobelpreisträgers G.E. Palade in Yale erhalten. Er hat mehr als 200 Artikel in den Top-Journalen publiziert und ist seit acht Jahren der Europäische Associate Editor des American Journal of Pathology. Außerdem wurde er zum Fellow des Royal College of Physicians in Edinburgh und zum Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften gewählt. 2009 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen hat ihm ein Ehrendoktorat verliehen.