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Ehrendoktorat der Semmelweis Universität Budapest für Peter Ferenci

Peter Ferenci von der Universitätsklinik für Innere Medizin III, Abt. Gastroenterologie und Hepatologie, der MedUni im AKH Wien erhält das Ehrendoktorat der Semmelweis Universität Budapest. Der gebürtige Ungar ist Ehrenmitglied der Ungarischen Gesellschaft für Gastroenterologie und war besonders vor der politischen Wende in Osteuropa eine wichtige Kontaktperson für die ungarischen WissenschafterInnen in den Westen.

„Aus dieser Kooperation sind viele wissenschaftliche Studien entstanden“, sagt Ferenci, der als Doyen der österreichischen Hepatologie gilt. „Als Schwerpunkte dieser Zusammenarbeit ist die Genetik verschiedener Erkrankungen in unserem Fachgebiet wie Morbus Wilson, M. Crohn oder Hämochromatose zu nennen. Jüngere ungarische Kollegen hatten die Gelegenheit, in meinem Labor die Methoden der genetischen Analyse kennen zu lernen.“ Diese grenzüberschreitende, jahrelange Zusammenarbeit wird jetzt mit dem Doktor honoris causa belohnt.

Zur Person
Peter Ferenci promovierte im November 1972 an der Medizinischen Universität Wien. Seine Forschungsaufenthalte im Ausland führten ihn in das National Institute of Health in Bethesda (USA) und an die Medizinische Universität Freiburg im Breisgau. Von 1996 bis 1998 war Ferenci auch Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH), und 2005 Präsident der United European Gastroenterology Federation (UEGF). 2004 bekam der vierfache Familienvater bereits das Ehrendoktorat der Universität Cluj-Napoca in Rumänien verliehen. Seit 1973 arbeitet er im AKH Wien, zuletzt als Leiter der Hepatitis-Ambulanz, die zu den größten Studienzentren neuer Therapien der chronischen Hepatitis zählt.