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Ehrungen für sechs Forscherteams der MedUni

(Wien, 02-12-2011) – Die Verleihung des Theodor-Billroth-Preises der Ärztekammer für Wien sowie des Forschungsförderungspreises der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG 2010 war fest in der Hand der WissenschafterInnen der MedUni: Alle vergebenen Preise gingen an die Medizinische Universität Wien.

Theodor-Billroth-Preis
Mit dem ersten Preis des Theodor-Billroth-Preises wurde Peter Nagele von der Klinischen Abteilung für Allgemeine Anästhesie und Intensivmedizin ausgezeichnet. In seiner Arbeit konnte er zeigen, dass es bei erwachsenen PatientInnen mit Herz-Kreislauf-Stillstand einen 20-prozentigen Überlebensvorteil gibt, wenn Laien vor Ort ausschließlich Herzdruckmassage ohne Mund-zu-Mund-Beatmung anwenden.

Zweiter Preisträger ist Georg Widhalm von der Universitätsklinik für Neurochirurgie. Seine interdisziplinäre Arbeit bringt neue Erkenntnisse bei der neurochirurgischen Tumorentfernung. Mit dem dritten Preis wurde Daniel Aletaha von der Klinischen Abteilung für Rheumatologie der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin III für eine Arbeit über rheumatoide Arthritis ausgezeichnet.

Forschungsförderungspreis
Erster Preisträger des diesjährigen Forschungsförderungspreises der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG ist Andreas Gruber von der Wiener Universitätsklinik für Neurochirurgie. Er beschäftigte sich in seiner Arbeit mit dem Kriterium für eine erfolgreiche mikrochirurgische Behandlung zerebraler Aneurysmen. Dazu gehört der anatomisch korrekte Aneurysma-Verschluss durch Anbringung von Aneurysma-Klipsen unterschiedlicher Form und Größe.

Um Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation ging es in der Arbeit von Zoya Kuzmina von der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin I. Die dritte Preisträgerin, Jelena Todoric vom Klinischen Institut für Labormedizin der Medizinischen Universität Wien, hat in ihrer Arbeit bewiesen, dass bestimmte Abwehrzellen im Fettgewebe einen positiven Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von Diabetes haben.