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EU-Erweiterung in Sachen Onkologie

Am Freitag, den 17. Juni 2011, ist das Comprehensive Cancer Center der Medizinischen Universität Wien von der Organization of European Cancer Institutes (OECI) im Rahmen der General-versammlung in Amsterdam als Mitglied aufgenommen worden.

Damit steht das CCC in einer Reihe mit 73 Krebszentren, darunter so renommierten und traditionsreichen wie dem Institute Gustave Roussy in Paris, dem Karolinska Institutet in Stockholm und dem Instituto Tumori in Milan. Das ist für das CCC nicht nur eine besondere Auszeichung, sondern auch eine große Chance für den leichteren Austausch von Erfahrungen, Wissen und Ressourcen.

Die OECI ist für die Krebszentren Europas das, was die EU für die einzelnen Länder Europas ist. Sie entwickelt Visionen für die bestmögliche Versorgung von Krebspatienten, für die Forschung und die Ausbildung in der Onkologie. Die OECI unterstützt ihre Mitglieder indem sie die Zusammenarbeit der verschiedenen Länderkrebszentren fördert und auf EU-Ebene die Anliegen der Zentren vertritt.

Bei uns bekannte Krebsgesellschaften auf EU-Ebene sind beispielsweise die ESMO oder die EORTC, die jeweils ihre speziellen, genau definierten Aufgaben haben. Mit diesen – und vielen anderen – arbeitet die OECI zusammen, bündelt die Kräfte und integriert Ziele und Wege zu einer Gesamtansicht. Das Modell der „Comprehensiveness“ ist die treibende Kraft der OECI.

Mit der Mitgliedschaft des CCC der MedUni Wien wird ein für die OECI historisch bedeutsamer weißer Fleck auf der Krebszentrenlandkarte geschlossen: Es war eine Tagung im Redoutensaal in der Wiener Hofburg, bei der diese europäische Organisation 1977 gegründet wurde.