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EU-Projekt EQUS: Liste der Qualitätsstandards für die Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Schadensminimierung in der Suchterkrankung präsentiert

(Wien, 20-02-2012) – Unter maßgeblicher Beteiligung der Medizinischen Universität Wien unter der Leitung von Gabriele Fischer wurden im EU-Projekt „EQUS“ („Study on the Development of an EU Framework for Minimum Quality Standards and Benchmarks in Drug Demand Reduction“) Qualitätsstandards für die Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Schadensminimierung in der Suchterkrankung erarbeitet.

Eine Liste dieser Qualitätsstandards wurde jetzt präsentiert und ist unter http://www.isgf.ch/index.php?id=59&uid=41 abrufbar.

In das Projekt waren insgesamt 25 EU-Zentren involviert. Durch die intensive Zusammenarbeit internationaler SuchtexpertInnen wurden, ähnlich wie bei anderen Krankheiten, Standards erarbeitet und zur Empfehlung öffentlich gemacht. Neben diesen Standards wurden auch Lösungen präsentiert, wie die Kosten effizienter gestaltet werden können. Fischer: „Eine adäquate Behandlung dieser chronisch Kranken führt nicht nur zur Steigerung der Lebensqualität in der an einer chronischen psychiatrischen Erkrankung leidenden Bevölkerung, sondern führt auch zu einer wesentlichen Entlastung des Justizbereichs.“

Das Projekt war auch von der Generaldirektion Justiz der EU-Forschungsförderung unterstützt worden, da ein wesentlicher Anteil der Kosten durch „indirekte Kosten“, wie Gefängniskosten, verursacht wird.

Service: EQUS
Alle Detail-Infos zum Projekt gibt es unter http://www.isgf.ch, www.sucht-news.at  und unter http://ec.europa.eu/justice/newsroom/anti-drugs/events/110615_en.htm