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Französisch-Unterricht in der Universitätszahnklinik

(Wien 02-03-2012) Mit integrativem, fächerübergreifendem Unterricht in französischer Sprache geht das Projekt „Tour Eiffel“ neue Wege im Schulunterricht. Karin Gutiérrez-Lobos, Vizerektorin der MedUni Wien und Susanne Brandsteidl, Amtsführende Präsidentin des Wiener Stadtschulrats, überzeugten sich davon selbst und begleiteten die VolksschülerInnen der 2B Corneliusgasse bei deren Besuch in der Bernhard Gottlieb Zahnklinik der Medizinischen Universität Wien.

Zahnputzschule, Mundhygiene und ein genereller Zahncheck standen heute, am 2. März auf dem Stundenplan der 2B Corneliusgasse, und zwar in französischer Sprache – möglich gemacht durch das Projekt „Tour Eiffel“ des Stadtschulrats in  Kooperation mit der MedUni Wien. Die 7- bis 8-jährigen Mädchen und Buben lernten vom Französisch sprechenden Zahnarzt Hady Haririan und seiner Kollegin Nicoleta Dumitrescu auf spielerische Art und Weise Wissenswertes über die Zähne und wie man sie gesund erhält. Tipps zur richtigen Mundhygiene gab es in der „Zahnputzschule“ mit praktischen Übungen fürs richtige Zähneputzen. Zuvor waren die Kinder durch die Klassenlehrerin Doris Hödl und Célia Sgard, Initiatorin des Lehrausgangs, im Unterricht auf das französische Vokabular beim Zahnarzt vorbereitet worden.

Karin Gutiérrez-Lobos: „Die leider weit verbreitete Angst vor dem Zahnarzt ist nicht notwendig. Die Behandlung von Kindern erfordert besondere Kompetenzen und Sensibilität von Ärztinnen und Ärzten. In unserem Zahnmedizin-Curriculum gibt es deshalb spezielle Module, die auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen und entsprechende Kenntnisse vermitteln. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel, wie spielerisch einfach Gesundheitsförderung sein kann.“

Susanne Brandsteidl: „Frühe Fremdsprachenförderung ist uns ebenso wichtig wie die frühe Vermittlung eines aktiven Gesundheitsbewusstseins. In diesem Sinne stellt das "Zahn"-Projekt - en français - mit der MedUni Wien einen sehr wertvollen Sensibilisierungsbeitrag dar. Die entspannte Atmosphäre, die Begegnung mit Experten und der große Freiraum zur Selbsterforschung, sind ideale Voraussetzungen, um das Interesse der Kinder zu wecken. Eine höchst begrüßenswerte Initiative, die wie ich hoffe, auch weiterhin viel Echo findet!“

Bei jedem Kind wurde übrigens auch ein genereller Zahncheck durchgeführt. Wenn Behandlungsbedarf festgestellt wurde, erhielten die Kids gleich ein Infoblatt für die Eltern mit. 

Über das Projekt „Tour Eiffel“
„Tour Eiffel“ steht für integrativen, fächerübergreifenden Französischunterricht, bei dem den SchülerInnen Anreize geboten werden, sich mit der französischen Sprache in einem kommunikativ erlebten Kontext auseinanderzusetzen und so kulturelle Ähnlichkeiten und Besonderheiten bewusster aufzunehmen. Der Unterricht erfolgt in Teamarbeit, wobei die so genannten „Native Speaker Teacher“ vor allem für die sprachliche Authentizität sorgt.