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Johannes Hainfellner zum Vizepräsidenten der europäischen Neuropathologenvereinigung gewählt

(Wien, 25-06-2012) Johannes Hainfellner, interimistischer Leiter des Klinischen Instituts für Neurologie der MedUni Wien, wurde im Rahmen des 10. Europäischen Kongresses für Neuropathologie in Edinburgh zum Vizepräsidenten der europäischen Neuropathologenvereinigung (Euro-CNS) gewählt und wird ab 2014 die Präsidentschaft übernehmen.

Die Euro-CNS ist die Dachorganisation der nationalen europäischen Neuropathologenvereinigungen und widmet sich schwerpunktmäßig der Standardisierung der neuropathologischen Praxis und Ausbildung in Europa. In den vergangenen zehn Jahren hat sich Euro-CNS zur weltweit führenden postgraduellen Ausbildungsplattform auf dem Gebiet der Klinischen Neuropathologie entwickelt.

Für die Zeit seiner Vizepräsidentschaft und anschließenden Präsidentschaft (ab 2014) sieht Hainfellner seine Aufgabe darin, die Corporate Identity von Euro CNS durch die Weiterentwicklung des Fortbildungsangebot und Fachinformationsangebot zu stärken, und auch die wissenschaftliche und fachliche Verbindung zu Nachbar-Organisationen (u.a. zur europäischen Neurosciences-Vereinigung und zur europäischen Pathologenvereinigung) zu vertiefen.

Zur Person

Johannes Hainfellner, geboren 1964, absolvierte am Klinischen Institut für Neurologie der MedUni Wien seine Facharztausbildung in den Sonderfächern Neuropathologie und Neurobiologie, und habilitierte sich 2001 für das Fach Neuropathologie. Außerdem absolvierte er an der Wirtschaftsuniversität Wien die Ausbildung zum akademischen Krankenhausmanager.

Hainfellner ist Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Neuropathologie. Er ist Initiator und Koordinator des Österreichischen Hirntumorregisters, des N790 Doktoratsprogramm Clinical Neurosciences (CLINS) der MedUni Wien, sowie der Neurobiobank innerhalb der MedUni Wien Biobank.
 
Weiters ist der Niederösterreicher stellvertretender Koordinator der Hirntumor-Unit des Comprehensive Cancer Center der MedUni Wien. Hainfellner ist Editor-in-Chief der Zeitschrift Clinical Neuropathology, und Autor bzw. Koautor von rund 150 wissenschaftlichen Arbeiten auf den Gebieten der klinischen und translationellen Neuropathologie und Neurobiologie.