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Judith Leitner erhält Theodor Körner-Preis

(Wien, 24-04-2012) Judith Leitner vom Institut für Immunologie an der MedUni Wien erhält am Montag, 30. April 2012, den Theodor Körner-Preis 2012. Anschließend an die Ehrung findet ein Empfang bei Bundespräsident Heinz Fischer statt.

Ausgezeichnet wurde Leitners Projekt mit dem Titel „Die Bedeutung des CD2-CD58 Signalweges für die Immunkompetenz bei älteren Personen.“ In einer in Kooperation mit Beatrix Grubeck-Loebenstein (Institut für Biomedical Aging Research, Österreichische Akademie der Wissenschaften) durchgeführten Studie werden verschiedene alternative kostimulatorische Liganden bezüglich ihrer Kapazität, CD28 negative T-Zellen zu stimulieren, analysiert.

Ständige Teilung von B- und T-Lymphozyten aufgrund wiederholter Stimulation bei chronischen Infektionen kann zu Zellseneszenz führen. Beim Menschen korreliert dies mit dem Verlust des CD28 Rezeptors auf CD8 T-Zellen und dementsprechend weisen ältere Menschen und chronisch infizierte Individuen einen hohen Prozentsatz CD28 negativer T-Zellen auf. Der Verlust von CD28 ist ein wichtiger Marker für Immundysfunktion in älteren Menschen - über die funktionellen Konsequenzen dieses Prozesses ist aber wenig bekannt.

Zur Person
Judith Leitner, geboren 1979, ist Mitarbeiterin der Abteilung Immunrezeptoren und T-Zell-Aktivierung (Leitung: Peter Steinberger) am Institut für Immunologie der MedUni Wien. Von 2001 bis 2006 studierte sie molekulare Biologie an der Universität Wien und machte anschließend ein PhD-Studium in Naturwissenschaften an der Uni Wien. Seit September 2011 ist Leitner Postdoc-Fellow am Institut für Immunologie an der MedUni Wien.