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Julia Verovnik erhält Förderpreis der Österr. Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen

(Wien, 16-09-2015) Julia Verovnik, Leiterin des Martha-Wolf-Kindergartens der MedUni Wien, wurde beim Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) in Klagenfurt für ihre Posterpräsentation mit dem Österreichischen Förderpreis ausgezeichnet.

Julia Verovnik präsentierte gemeinsam mit drei Studienkolleginnen – Dagmar Mirek (Betriebskindergarten Bio Center), Andrea Koinig (KIWI) und Christine Grünberger (KIWI) – im Rahmen des Studiengangs „Sozialmanagement in der Elementarpädagogik“ (FH Campus Wien) für die Fachtagung „Wissenschaft trifft Praxis“ erstmals in Salzburg dieses Poster. Die Auszeichnung erhielten sie dann im Rahmen des Kongresses in Klagenfurt.

Die Studie thematisiert die europaweite Entwicklung der Elementarpädagogischen Ausbildung und die Notwendigkeit einer Akademisierung.  Die derzeitige Ausbildungsform zu KindergartenpädagogInnen ohne Hochschulabschluss ist das niedrigste Ausbildungsniveau in Europa (vgl. OECD 2006:45).

Wird der Kindergarten als Basis für die zukünftige Bildungsgeschichte jedes einzelnen Kindes betrachtet, ist es umso deutlicher, dass das Personal auch danach ausgebildet werden muss. Nicht nur weil der Kindergarten mittlerweile als Bildungseinrichtung angesehen wird, sondern auch als Notwendigkeit, um Chancengerechtigkeit unabhängig des sozioökonomischen Hintergrundes zu gewährleisten.

Zur Person
Julia Verovnik absolvierte ihre Ausbildung zur Kindergartenpädagogin an der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik. Nach beruflichen Erfahrungen in Kindergarteneinrichtungen der Kinderfreunde in Wien ist sie seit 2013 Leiterin des Martha Wolf – Betriebskindergartens der Medizinischen Universität am Gelände der Universitätszahnklinik. Seit 2012 ist sie Referentin im Weiterbildungszentrum – Kinderfreunde Landesorganisation Wien. Seit 2014 studiert Julia Verovnik „Sozialmanagement in der Elementarpädagogik“ an der FH Campus Wien.

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