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Laufen zu Gunsten der Krebsforschung!

Wien (26-09-2012) Am 6. Oktober 2012 gibt es wieder Gelegenheit, für einen guten Zweck selbst sportlich aktiv zu werden: Beim sechsten Krebsforschungslauf der Initiative Krebsforschung der MedUni Wien am Wiener Universitätscampus (Altes AKH) wird durch jede gelaufene Runde die international viel beachtete Wiener Krebsforschung finanziell unterstützt. Mit dabei ist auch Beate Schrott, Studentin an der MedUni Wien und hervorragende Achtplatzierte im Hürdensprint bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London.

„Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, für die gute Sache mitzulaufen“ sagt Beate Schrott. „Jede Runde zählt. Da möchte ich die eine oder andere beitragen.“ Die Startspende beträgt zehn Euro und kann durch eine Spende natürlich erhöht werden.

Vor allem aber werden Unternehmen angesprochen: Für jede gelaufene Runde ihrer LäuferInnen werfen die teilnehmenden Firmen fünf Euro in den Spendentopf, der direkt der Krebsforschung zu Gute kommt. Im Vorjahr liefen drei Team-Läufer im Rahmen des Krebsforschungslaufs über 50 Runden, das ist mehr als ein Marathon. Initiator Michael Micksche betont dennoch: „Es handelt sich um kein Rennen, sondern um ein gemeinsames Lauferlebnis für einen guten Zweck.“ Zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr kann man jederzeit mitmachen und die Krebsforschung unterstützen. 2011 nahmen 2.500 LäuferInnen teil.

Bewusstsein für den Kampf gegen Krebs schärfen
Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely hebt die Bedeutung der Krebsforschung für die Gesundheitsversorgung der WienerInnen hervor: „Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Österreich. Beinahe 20.000 Menschen sind 2011 daran gestorben. Umso wichtiger ist die Krebsforschung. Einige Krebsarten sind – auch dank der Arbeit Wiener WissenschaftlerInnen - behandelbar. Insgesamt ist hier aber noch ein weiter Weg zu gehen. Dafür lohnt es sich beim Krebsforschungslauf mitzulaufen.“

„Der Krebsforschungslauf bietet die Gelegenheit, das Bewusstsein für den Kampf gegen Krebs zu schärfen und eine zusätzliche, unabhängige private Forschungsfinanzierung zu etablieren. Das erleichtert es uns, unabhängig von wirtschaftlichen Interessen Forschungsziele zu definieren und damit Forschung in höchster Qualität nachhaltig zu sichern“, sagt der Rektor der MedUni Wien, Wolfgang Schütz.

Immer mehr Krebserkrankungen
Die Zahl der Krebserkrankungen nimmt ständig zu. In Österreich erkranken pro Jahr etwas mehr als 37.000 Menschen an Krebs, rund 19.600 Männer und 17.400 Frauen. Etwa 17.000 werden jährlich an der Universitätsklinik für Innere Medizin I am AKH Wien betreut.

An der MedUni Wien ist die Krebsforschung einer der besonders erfolgreichen Forschungsschwerpunkte. Als Meilenstein wurde 2010 das Comprehensive Cancer Center (CCC), ein Krebsbehandlungszentrum nach höchsten internationalen Maßstäben und eine gemeinsame Einrichtung von MedUni und AKH Wien, gegründet. Hier werden alle mit diesen Erkrankungen befassten ÄrztInnen wie zum Beispiel InternistInnen, ChirurgInnen, GynäkologInnen, oder OrthopädInnen und WissenschafterInnen koordiniert. Das CCC ist außerdem Österreichs nationales Referenzzentrum für Forschung, Lehre und Therapie bei allen Formen von Krebserkrankungen.

Initiative Krebsforschung
2005 wurde die „Initiative Krebsforschung“ gegründet. Ziel ist es, die notwendigen Forschungsgelder zu akquirieren, um die renommierte Krebsforschung der MedUni Wien international wettbewerbsfähig zu halten und die universitäre Forschung unabhängig von unterschiedlichen Interessensgruppen zu machen.

Termin & Anmeldung
Der 6. Krebsforschungslauf findet am 6. Oktober 2012 von 10 bis 14 Uhr auf einem Rundkurs (850m) am Universitätscampus (9., Altes AKH, Hof 2) statt. Die Anmeldung ist für Firmen per E-Mail an krebsforschungslauf@meduniwien.ac.at möglich, Einzelläufer kommen einfach zum Start, der jederzeit zwischen 10 und 14 Uhr möglich ist, und lösen ihre Laufkarte.