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L'Oréal-Stipendien "For Women in Science" für Forscherinnen der MedUni Wien

(Wien, 21-10-2014) Ursula Azizi-Semrad (Universitätsklinik für Strahlentherapie und Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung) und Riem Gawish (Universitätsklinik für Innere Medizin I, Forschungslabor Infektionsbiologie) von der Medizinischen Universität Wien werden von L’Oréal mit einem „For Women in Science“-Stipendium für ihre Grundlagenforschungen ausgezeichnet.

Ursula Azizi-Semrad erforscht die Wirkung von Vitamin D auf menschliche Abwehrzellen, um dessen Einfluss auf gesunde sowie krankhafte Abläufe des körpereigenen Abwehrsystems verständlich zu machen. Ihr Forschungsprojekt: Wirkungen von Vitamin D3 auf die funktionelle Differenzierung humaner T-Helfer-Zellen

Riem Gawish beschäftigt sich mit molekularen und zellulären Mechanismen der Toleranz während schwerer Sepsis und der Frage, wie diese moduliert werden können. Forschungsprojekt Mechanisms of disease tolerance in Gram-negative sepsis

For Women in Science
Die L’Oréal-Österreich-Stipendien werden heuer zum achten Mal an vier junge Grundlagen-Forscherinnen vergeben. Sie sollen Frauen den oft schwierigen Start oder die Fortsetzung einer wissenschaftlichen Laufbahn, auch nach Karenz oder Auslandsaufenthalt, erleichtern. Die Stipendien werden in Kooperation mit der Österreichischen UNESCO-Kommission und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben und vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft finanziell unterstützt. Die Auswahl der Bewerberinnen erfolgt über eine Experten-Jury bestehend aus ProfessorInnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften unter Beiziehung ausländischer GutachterInnen. Auswahlkriterien sind Exzellenz, wissenschaftliche Relevanz des Projekts und dessen Realisierbarkeit.

Ursula Azizi-Semrad
Ursula Azizi-Semrad studierte Humanmedizin an der MedUni Wien, wo sie 2012 promovierte. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien, wo sie auch ihre Dissertation verfasste und weiterhin ihre wissenschaftliche Tätigkeit ausübt. Klinisch arbeitet sie derzeit als Ärztin in Facharztausbildung an der Universitätsklinik für Strahlentherapie der MedUni Wien. Sie hat zwei Söhne (geb. 2008 und 2011).

Riem Gawish
Riem Gawish absolvierte das Studium der Molekularbiologie an der Universität Wien, das sie 2010 abschloss. Derzeit Doktoratsstudium an der MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I (Infektionsbiologie, Sylvia Knapp). Dazwischen führte sie ein Studienaufenthalt an die Newcastle University (Labor für Leberfibrose, Derek Mann).

Die weiteren Preisträgerinnen sind die Kernphysikerin Verena Kleinrath (Technische Universität Wien & Los Alamos National Laboratory) und die Molekularbiologin Ursula Schöberl (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP), Wien).

Die Auszeichnungen wurden am 21. Oktober 2014 im Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben.

 

Foto: Eva Kelety