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Markus Hartenbach erhält Cuno Winkler Preis 2015

(Wien, 20-05-2015) Markus Hartenbach von der Klinischen Abteilung für Nuklearmedizin der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der MedUni Wien hat den Cuno Winkler Preis 2015 der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) gewonnen.


Der Preis würdigt die beste klinische Arbeit des Jahres 2014 auf dem Gebiet der Anwendung offener Radionuklide, die überwiegend an einer deutschen Institution durchgeführt wurde, und stellt den höchstdotierten Preis dar, den die DGN zu vergeben hat. Dr. Hartenbach erhält den Preis für seine Arbeit zur kombinierten PET/MRT beim primären Prostatakarzinom. Die Arbeit „Combined PET/MRI Improves Diagnostic Accuracy in Patients with Prostate Cancer: A Prospective Diagnostic Trial“ ist in der Zeitschrift „Clinical Cancer Research“ (Clinical cancer research : an official journal of the American Association for Cancer Research. 2014; 20(12): 3244-53) veröffentlicht worden.


Die Juroren überzeugte die klinische Wertigkeit der Studie, die als prospektiv klinische Arzneimittelstudie u.a. die Zulassung des verwendeten Radiotracers [18F]Fluorethylcholin in den meisten europäischen Ländern nach sich zog.


Zur Person

Geboren in Niedersachsen, erlangte Markus Hartenbach die allgemeine Hochschulreife in Bayern. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm absolvierte er seine Facharztausbildung am Bundeswehrkrankenhaus Ulm und der Ludwig-Maximilians-Universität, Klinikum Großhadern in München. 2012 übernahm er die stellvertretende Leitung der Nuklearmedizin am Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Seit 2014 ist Hartenbach an der MedUni Wien in der Klinischen Abteilung für Nuklearmedizin (Leiter Marcus Hacker) als Oberarzt am neuen PET/MRT Scanner der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin tätig. Gemeinsam mit den uroonkologischen Arbeitsgruppen der beteiligten Fachdisziplinen setzt er hier die Arbeiten im Bereich der metabolisch multiparametrischen Hybridbildgebung beim Prostatakarzinom fort. Bereits 2012 gewann Markus Hartenbach für die Präsentation der ersten Ergebnisse der o.g. Studie den Nuclear Oncology Council Young Investigator Award der amerikanischen Fachgesellschaft für Nuklearmedizin (SNMMI).