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Medizinische Universität Wien feierte 10-Jahres-Jubiläum

(Wien, 03-11-2014) Die Medizinische Universität Wien feierte am Montag, 3. November 2014, mit einem Festakt ihr zehnjähriges Bestehen. Aus der traditionsreichen, medizinischen Fakultät der Universität Wien war im Jahr 2004 die eigenständige MedUni Wien entstanden, die sich passend zum Jubiläum in den internationalen Universitäts-Rankings besser platziert zeigt als je zuvor: Erstmals zählt die MedUni Wien im aktuellen „Times Higher Education Ranking“ zu den 50 besten medizinischen Hochschulen der Welt und rangiert in der Kategorie „Clinical, Pre-Clinical and Health“ auf Platz 49.

Außerdem liegt Österreichs größte medizinische Universität damit auf Position 14 der europäischen, medizinischen Hochschulen und auf Platz 3 unter den deutschsprachigen Medizin-Universitäten.

Prominent besetzter Festakt
Den Festakt im Hörsaalzentrum der MedUni Wien eröffneten MedUni Wien-Rektor Wolfgang Schütz und der Vizerektor für Finanzen, Franz Wurm. Anwesend waren Harald Mahrer, Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und Andreas Mailath-Pokorny (Stadtrat für Kultur und Wissenschaft) sowie der Vorsitzende des Universitätsrates der MedUni Wien, Erhard Busek, und Arnold Pollak (Ehrensenator der MedUni Wien). Als Keynote-Speaker fungierten Christoph Burmann (Professor für innovatives Markenmanagement der Uni Bremen) und Eugene Braunwald, Professor an der Harvard Medical School.

Zahlreiche Einrichtungen und Institutionen sowie die fünf Forschungscluster der MedUni Wien (Krebsforschung/Onkologie, medizinische Bildgebung, kardiovaskuläre Medizin, medizinische Neurowissenschaften und Immunologie) präsentierten sich anschließend beim „Zukunftstag“ mit spannenden Themeninseln, gleichzeitig fanden Diskussionsrunden zu zukünftigen Entwicklungen in den Kernbereichen Lehre, Forschung und Klinik unter Leitung der dafür jeweils verantwortlichen VizerektorInnen Karin Gutiérrez-Lobos, Markus Müller und Christiane Druml statt.

Weltspitze seit Jahrhunderten
Die MedUni Wien feiert heuer ihren 10. Geburtstag als eigenständige Universität und ist damit eine der jüngsten Hochschulen, kann aber gleichzeitig auf eine jahrhundertelange Tradition verweisen: Als medizinische Fakultät war sie Bestandteil der 1365 gegründeten Alma Mater Rudolphina. Internationale Bedeutung errang die Fakultät erstmals im 18. Jahrhundert, als der Holländer Gerard van Swieten den Grundstein zur ersten Wiener Medizinischen Schule legte. Heutzutage gilt die MedUni Wien als eine der besten jungen Universitäten der Welt, deren ForscherInnen in Top-Magazinen publizieren und hervorragende Forschungsleistungen erbringen – mit steigendem Impaktfaktor. Das spiegelt sich in den immer besser werdenden Platzierungen in den internationalen Uni-Rankings wider.

Europäische Spitzenforschung und optimale PatientInnen-Versorgung

Mit fast 7.500 Studierenden und rund 4.200 MitarbeiterInnen zählt die MedUni Wien außerdem zu den größten medizinischen Ausbildungs- und Forschungszentren im deutschsprachigen Raum. Durch ihre 29 Universitätskliniken, zwölf medizintheoretische Zentren und zahlreiche hochspezialisierte Labors zählt die MedUni Wien auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich. Für die klinische Forschung stehen über 48.000 Quadratmeter an Forschungsfläche zur Verfügung, die unmittelbare Nähe zum AKH Wien als größtem Spital Österreich gewährleistet es, dass Forschungsergebnisse so rasch wie möglich in die PatientInnenversorgung einfließen können.

 





Zu den Fotos vom Festakt und einem Rückblick auf die Podiumsdiskussionen und Themeninseln auf » www.meduniwien.ac.at/10jahre.