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MedUni Wien und CeMM verstärken Kooperation

Zum Vergrößern anklicken (v.l.n.r..: Michaela Fritz, Anita Ender, Giulio Superti-Furga und Markus Müller)
MedUni Wien und CeMM werden gemeinsame Strukturen und Ressourcen künftig noch besser nutzen als bisher

(Wien 02-03-2016) Die Medizinische Universität Wien und das CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Akademie der Wissenschaften werden ab sofort noch enger zusammenarbeiten und gemeinsame Strukturen und Ressourcen künftig noch besser nutzen als bisher. Am (gestrigen) Dienstag wurde daher ein gemeinsamer „Basis-Rahmenvertrag“ von MedUni Wien-Rektor Markus Müller, der Vizerektorin für Forschung und Innovation, Michaela Fritz, und dem Wissenschaftlichen Direktor des CeMM, Giulio Superti-Furga, sowie von Anita Ender, Administrative Direktorin des CeMM, unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist unbefristet.


Seit der Gründung des CeMM haben sowohl MedUni Wien als auch das CeMM Ressourcen in gemeinsame Projekte im Bereich der medizinisch-orientierten Grundlagenforschung investiert. Zugleich wurde das CeMM durch Spitzenforschung, die durch Publikationen in Top-Journalen Niederschlag gefunden hat, durch die erfolgreiche Einwerbung von ERC Grants, aber auch durch die Ausbildung wissenschaftlich-medizinischen Nachwuchses und der Schaffung eines modernen molekular- und zellbiologischen Forschungs- und Entwicklungslabors zu einem international kompetitiven Zentrum und damit zu einem wichtigen Partner für MedUni Wien und AKH Wien. Nach dieser sehr erfolgreichen Test- und Aufbauphase soll die Partnerschaft zwischen CeMM und der Medizinischen Universität Wien nun gefestigt und strategisch weiterentwickelt werden.


„Die Kooperation von CeMM und MedUni Wien ist seit vielen Jahren äußerst erfolgreich und ein Beispiel für die optimale Verbindung von Grundlagenforschung und klinischer Expertise, um auf kurzem Weg innovative, diagnostische und therapeutische Ansätze zu entwickeln. Mit dem nun auch vertraglich festgehaltenen Willen, Synergien noch effizienter zu nutzen und neue Projekte anzustoßen, stärken wir beide Institutionen im globalen Wettbewerb um Sichtbarkeit und internationale Konkurrenzfähigkeit und unterstreichen zugleich die generelle Attraktivität des Forschungsstandorts Wien“, sagte Markus Müller.


Giulio Superti-Furga: „Die Zusammenarbeit von CeMM und MedUni hat es von Anfang an möglich gemacht, Pionierarbeit für die molekularen Grundlagen der Personifizierten Medizin auf internationalem Top-Niveau zu leisten. Alle CeMM Projekte sind darauf abgestimmt, grundlegende Fragen der Humanphysiologie und Pathologie zu erläutern und Innovation für Patienten und Gesellschaft zu fördern. Wir bauen auch in Zukunft zu 100 Prozent auf die Zusammenarbeit mit der MedUni Wien.“


Erfolgreiche strategische Projekte

Bereits jetzt gibt es bei vielen strategischen Projekten erfolgreiche, wissenschaftliche Kooperationen zwischen den beiden Vertragspartnern. So ist die Biomedical Sequencing Facility (BSF) Teil einer gemeinsamen Genomics Core Facility der MedUni Wien und des CeMM und die erste Technologie-Plattform für „Next Generation Sequencing“ in der Biomedizin in Österreich. Im gemeinsamen „Center for Rare and Undiagnosed Disease (CeRUD)“, das 2014 gegründet wurde, werden die Ressourcen von CeMM und MedUni Wien gebündelt, um interdisziplinär seltene Erkrankungen zu erforschen und den Betroffenen eine optimale klinische Versorgung zu gewährleisten. Genom Austria wiederum ist ein Wissenschafts-, Bildungs- und Kultur-Projekt des CeMM in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien unter dem Ehrenschutz von Margit Fischer, Ehefrau von Bundespräsident Heinz Fischer.


Synergien weiter stärken – auch in Lehre und Karriere

Seit Februar 2015 ist Sylvia Knapp mit einer „Dual Affiliation“ an MedUni Wien und CeMM als Direktorin für Medizinische Angelegenheiten des CeMM u.a. für die Durchführung wissenschaftlicher Kooperationsprojekte von MedUni Wien und CeMM verantwortlich. Der neue Rahmenvertrag zwischen MedUni Wien und CeMM soll auch dazu beitragen, die Kooperation in der Lehre zu fördern und zu ermöglichen, dass CeMM-MitarbeiterInnen z.B. auch als ÄrztInnen an der MedUni Wien beschäftigt sein können. Dies bedeutet einen weiteren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Institutionen. Somit verfügen insgesamt fünf Gruppenleiter/innen über eine duale Affiliation.

 

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