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Michaela Petz erhält Hertha Firnberg-Stipendium

(Wien, 16-04-2013) Michaela Petz vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien wurde mit einem Hertha Firnberg-Stipendium des Wissenschaftsfonds FWF ausgezeichnet.

Petz fand im Rahmen ihrer Doktorarbeit heraus, dass mesenchymale Karzinomzellen eine erhöhte Produktion von Laminin B1 aufweisen, was auf die verstärkte Aktivität eines regulatorischen Elements der RNA (IRES) zurückzuführen ist. Verantwortlich dafür zeigte sich die Interaktion des transaktivierenden Faktors La mit dem IRES-Element.

Diese Entdeckung ist im Zusammenhang mit dem Verlust der Kontakte zwischen Karzinomzellen und deren Umwandlung zur mesenchymalen Zellform (EMT) bei der Tumor-Metastasierung zu sehen. EMT ermöglicht die Einwanderung einzelner Tumorzellen in das umgebende Gewebe und fördert damit die Ausbreitung des Karzinoms in Ferngewebe. Die Wanderung der Krebszellen im Gewebe wird u.a. von Laminin B1 gesteuert.

Michaela Petz finalisierte ihre Dissertation im Jahr 2012 am Institut für Krebsforschung im Team von Wolfgang Mikulits (Universitätsklinik für Innere Medizin I). Nun ermöglicht ihr das Hertha-Firnberg-Projekt, ihre Forschungsarbeit weiterzuführen.

Über das Hertha-Firnberg-Programm
Der FWF bietet hervorragend qualifizierten Wissenschafterinnen, die eine Universitätslaufbahn anstreben, die Möglichkeit, im Rahmen einer zweistufigen Karriereentwicklung insgesamt sechs Jahre Förderung in Anspruch zu nehmen. "Hertha Firnberg" ist ein Postdoc-Programm zur gezielten Karriereförderung von Nachwuchswissenschafterinnen. Mit den Stipendien erhalten exzellente junge Forscherinnen die Möglichkeit, ihr Projekt im Rahmen einer für drei Jahre finanzierten Stelle an der jeweiligen Forschungsstätte zu realisieren.

Zur Person
Michaela Petz arbeitet am Institut für Krebsforschung der MedUni Wien, ihre Dissertation machte sie 2012. Titel der Dissertation: “Regulation of translation initiation during cancer progression.” Zwischen 2007 und 2011 studierte sie Molekularbiologie an der Universität Wien, zuvor hatte sie den Titel des Diplom-Ingenieurs in Biotechnologie am FH-Campus in Wien erlangt. Von 2012 bis 2013 war sie Forschungsassistentin bei Wolfgang Mikulits an der Universitätsklinik für Innere Medizin I.